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MWC: MicroSD-Karte speichert 200 GByte

200 GByte auf der Größe eines Fingernagels zu speichern ist Rekord, einen USB-Stick zu bauen, der sowohl in alte Typ-A- als auch neue Typ-C-Buchsen passt, dagegen pfiffig. Beides zeigt Sandisk zum MWC.

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MWC: MicroSD-Karte speichert 200 GByte

Am Vorabend des MWC hat Sandisk in Barcelona eine MicroSD-Karte mit einer Kapazität von 200 GByte vorgestellt. Das soll für 20 Stunden Videos mit Full-HD-Auflösung reichen und ist nicht nur Rekord, sondern auch eine ungewöhnliche Zahl in einer Branche, die sonst an Zweierpotenzen hängt.

Auf Nachfrage meinten Sandisk-Sprecher, einerseits würde derzeit einfach nicht mehr auf die verfügbare Chipfläche passen. Und andererseits sei 200 sei doch eine schöne Zahl. Weniger schön ist dagegen der Name: Premium Edition 200 GB SanDisk Ultra microSDXC UHS-I-Karte. Ihre Transferrate soll bei 90 MByte/s und der Preis bei rund 360 Euro liegen. Zum Vergleich: Die auf dem vorigen MWC vorgestellte Micro-SD-Karte mit 128 GByte Kapazität kostet 80 Euro.

iXpand erweitert den Flash-Speicher von iPad und iPhone.

Ebenfalls im Messegepäck hatte Sandisk, einen USB-3.0-Zwitter namens TypeCDualDrive, sprich einen Stick mit 32 GByte Kapazität, der auf der einen Seite einen klassischen Typ-A- und auf der anderen einen neuen Typ-C-Stecker hatte. Das Besondere am Typ-C: Er passt in beide Richtungen.

Das iXpand Flash Drive wiederum erweitert ein iPhone oder iPad um 128 GByte Massenspeicher und hilft ganz nebenbei beim Transfer auf den PC. Es hat Steckverbinder sowohl für Lightning als auch für USB. Allerdings braucht man eine App, um iOS den zusätzlichen Speicher anzudienen. Immerhin verschlüsselt sie die Daten auch gleich.

Sandisk - Flash satt (6 Bilder)

Sandisk - Flash satt

357 Euro und damit knapp 1,8 Euro pro GByte kostet die Rekord-SD-Karte von Sandisk.

(bbe)

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