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MWC: Weniger Besucher, zufriedene Veranstalter

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Trotz Besucherschwunds zogen die Veranstalter des am heutigen Donnerstagabend zu Ende gehenden Mobile World Congress eine positive Bilanz. Mehr als 47.000 Fachbesucher aus 189 Ländern zählte die GSM Association (GSMA) auf dem diesjährigen Branchentreff, der Kongress und Mobilfunkmesse vereint. Im vergangenen Jahr hatten sich noch 55.000 Besucher bei der viertägigen Veranstaltung auf dem Messegelände in der Innenstadt Barcelonas eingefunden. Die Ausstellungsfläche wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent. Über 1300 Aussteller zeigten auf 57.000 Quadratmetern Neuigkeiten aus der Welt des Mobilfunks.

Ungeachtet des Besucherrückgangs stellen die Veranstalter den hohen Anteil an Entscheidern heraus. Etwa die Hälfte der Teilnehmer am Kongress hätten in ihren Unternehmen Positionen auf Vorstandsebene, heißt es in einer Mittelung der GSMA. "Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung in dieser Woche", sagte John Hoffman, der die mit der Organisation der Messe betraute Tochtergesellschaft der GSMA leitet. Die hohe Zahl der Teilnehmer mit leitenden Funktionen in internationalen Telekommunikationsunternehmen zeige, "dass der Mobile World Congress weiter der Ort ist, an dem die Branche zusammenkommt, um Geschäfte zu machen".

Viele internationale Branchengrößen waren mit prominenter Besetzung vor Ort. Microsoft-CEO Steve Ballmer rührte in Barcelona die Trommel für Windows Mobile, Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo gab sich ebenso die Ehre wie die Vorstandschefs von China Mobile, Telefónica, Verizon oder Vodafone. Von deutschen Unternehmen waren unter anderem T-Mobile-Chef Hamid Akhavan sowie Jaime Smith Basterra von O2 Deutschland vor Ort. Insgesamt nahmen 2800 Unternehmensführer an dem Kongress teil. Nahezu 2400 Journalisten berichteten in den vergangenen Tagen von der Messe. Im Herbst zieht der Treck weiter zum asiatischen Ableger, dem Mobile Asia Congress in Hongkong. (vbr)