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MacBook Air läuft länger ohne Flash

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Als die ersten Geräte der neuen MacBook Air-Gerätelinie (MBA) bei den Kunden eintrafen, wunderten sich einige Käufer nicht schlecht: Als erster Mac überhaupt fehlte den Geräten das sonst innerhalb von Mac OS X mitinstallierte Flash-Plug-in von Adobe – Interessierte müssen es nachinstallieren.

Es gab Spekulationen, dies könne mit Apple-Boss Steve Jobs' Feldzug gegen die seiner Meinung nach veraltete Technik zusammenhängen. Nun zeigt ein Test des renommierten US-IT-Nachrichtendienstes Ars Technica, dass die Flash-Losigkeit beim neuen MBA wohl handfestere Gründe hat: Die Geräte laufen, wenn Flash installiert und beispielsweise dank Werbebannern im Browser aktiv ist, bis zu zwei Stunden kürzer.

"Flash-basierte Anzeigen halten die CPU viel länger im Betrieb, als das notwendig wäre", erklärt Tester Chris Foresman. Bis zu 33 Prozent Batteriepotenzial gehe so verloren. Ohne Flash konnte das von Foresman getestete 11-Zoll-Modell dagegen eine maximale Laufzeit von 6 Stunden erreichen.

Der Blogger und Apple-Experte John Gruber zeigt unterdessen in einem ausführlichen Artikel, wie man Flash auf anderen mobilen Macs loswird – und es mit Google Chrome doch nutzen kann, wenn es nötig ist. Alternativ lässt sich unter Safari auch das Plugin "ClickToFlash" einsetzen, das Flash nur auf Wunsch auslöst, für Firefox steht außerdem "Flashblock" bereit. (bsc)

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