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Macromedia User-Groups von Schließung bedroht (Update)

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Diese Mail hat in der Szene gewaltig Staub aufgewirbelt: Einigen User-Groups streicht Macromedia das Geld, weil sie nicht die geforderten obligatorischen acht Meetings im Jahr abhalten. Unter der neuen Regelung leiden vor allem die Diskussionsforen LingoPark von Martin Kloss und Director List von Thomas Biedorf, weil diese beiden Macromedia User Groups (MMUGs) auf der offiziellen Macromedia-Mitgliederliste nur virtuell existieren. "Im Moment betrifft es nur die beiden Director-MMUGs, die bei Macromedia als virtuelle User-Groups gelistet sind, obwohl die anderen MMUGs auch virtuell organisiert sind", erläutert Thomas Biedorf die Situation. Doch auch für die anderen deutschen Gruppen könnte es schnell brenzlig werden. "Ich glaube kaum, dass irgendeine MMUG in Deutschland überhaupt acht Treffen pro Jahr hinbekommt", schätzt Detlef Beyer, Chef der Software-Schmiede Medienkonzepte & Realisation in Köln.

Die Wogen der Entrüstung schlagen hoch. "Wir alle haben über Jahre mit viel Energie, finanziellem Aufwand und viel Zeit diese Communities hochgezogen und jetzt das", empört sich Biedorf. Doch anscheinend sind die Würfel noch nicht endgültig gefallen. "Diese Entscheidung ist überhaupt nicht in unserem Interesse. Wir versuchen, dagegen zu steuern", erklärte Stefan Prestele von Macromedia Deutschland gegenüber heise online. Macromedia hat sich in den letzten Jahren vor allem durch die Multimedia-/Internet-Entwicklungssysteme Director, Authorware und Flash einen Namen gemacht. (ku)

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