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Macworld: Smarter Musik hören -- auch unter Windows

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Die neue Version 3.0 von Apples kostenlosem Musikprogramm iTunes bietet eine Hand voll erweiterter Features, zum Beispiel eine Normalisieren-Funktion zum Abspielen unterschiedlicher Musikstücke mit der gleichen Lautstärke. "Smart Playlists" sollen die Verwaltung vereinfachen, indem sie beispielsweise sämtliche Lieder eines Interpreten, dessen Namen man eintippt, zusammenfassen.

Apples MP3-Player iPod unterstützt die Smart Playlists nach einem Software-Update. Die 10-GByte-Fassung kommt ab sofort etwas dünner, mit stabilerem Drehrad und Tragetasche daher. Neu vorgestellt wurde auf der Macworld erstmals eine 20-GByte-Variante des portablen Musik-Players, der 649 Euro kosten soll. Die bisherigen Modelle sollen günstiger werden; das Gerät mit 5-GByte-Festplatte soll 399 Euro, das mit 10 GByte 499 Euro kosten.

Entgegen der Erwartung vieler Branchenkenner bietet Apple iTunes weiterhin nur für Mac OS X an, nicht aber für Windows. Wohl aber stellte Apple-Boss Steve Jobs den "iPod für Windows" vor, der im Paket mit der Windows-Anwendung "Musicmatch" ausgeliefert wird. Die Software unterstützt das von iTunes bekannte "Autosyncing": Beim Anschließen des MP3-Players an die FireWire-Schnittstelle wird neue Musik automatisch übertragen. Damit sind PC-Besitzer nicht mehr auf halbherzig implementierte Programme von Drittanbietern angewiesen. (se)