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Magisches Springer-Problem gelöst

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Springer können auf einem 8x8-Schachbrett 140 verschiedene magische Quadrate hüpfen, aber keines, das auch diagonal-magisch wäre. So das Ergebnis einer insgesamt viermonatigen Suche, die 61 Tage CPU-Rechenzeit des MKT-Internet-Projektes erforderte. Anfang August 2003 waren schließlich alle möglichen Wege per Computerprogramm untersucht. Die Fragestellung mag etwas abwegig klingen, aber immerhin suchen Mathematiker schon seit gut 150 Jahren danach, wie Wolframs Mathworld in einer News-Meldung berichtet. Springer-Touren starten von einem beliebigen Feld und berühren jedes Feld nur ein einziges Mal. In Deutschland wurden die Springer-Touren einer großen Öffentlichkeit bekannt, als ein neunjähriger Junge sie in "Wetten dass" vorführte, nachzulesen (in englisch) auf chessbase. Magisch sind die Touren, wenn die Felder in der Folge ein magisches Quadrat (alle Quersummen von Reihen und Zeilen sind gleich) ergeben. Zu vollständigen magischen Quadraten gehört, dass auch die Diagonalen die gleiche Quersumme ergeben, sonst sind sie nur semi-magisch. Wie MathWorld auch ausführt, gibt es keine magischen Springer-Touren bei n x n-Schachbrettern mit ungeradem n. (as)

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