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Mar-a-Lago: Frau mit Malware-Stick auf Donald Trumps Anwesen festgenommen

Auf einem Anwesen des US-Präsidenten in Florida ist eine Frau festgenommen worden, die unter anderem einen USB-Stick mit Malware bei sich hatte.

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(Bild: imagii)

Auf einem Anwesen Donald Trumps ist am Wochenende eine Frau festgenommen worden, die nicht nur mehrere Smartphones, einen Laptop und zwei chinesische Ausweise, sondern auch einen USB-Stick mit Malware in das abgesperrte Gelände gebracht hat – ohne dass es dazu mehr Informationen gibt. Wie der Miami Herald berichtet, handelt es sich bei der Festgenommen laut Gerichtsdokumenten mutmaßlich um eine 32-jährige Chinesin. Offenbar begünstigt durch sprachliche Missverständnisse sei es ihr gelungen, in das Anwesen Mar-a-Lago zu gelangen. Erst danach seien dem Secret Service Unstimmigkeiten aufgefallen.

Wie die US-Zeitung erklärt, hatte die Frau wohl zuerst behauptet, den Pool des Anwesens, das dem Privatmann Donald Trump gehört und von dem US-Präsidenten als Residenz in Florida genutzt wird, besuchen zu wollen. Während einer späteren Befragung habe sie stattdessen behauptet, zu einer US-chinesischen Veranstaltung zu wollen. Da eine solche aber nicht geplant beziehungsweise eine ähnliche abgesagt worden war, seien die Agenten misstrauisch geworden, hätten sie festgehalten und durchsucht. Der Frau werde nun vorgeworfen, einen Bundesagenten belogen und sich Zutritt zu gesperrtem Gebiet verschafft zu haben, wofür es jeweils eine Gefängnisstrafe geben kann.

US-Präsident Trump selbst war den Berichten zufolge am Samstag zwar in Mar-a-Lago, während der Geschehnisse selbst sei er aber nicht auf dem Anwesen, sondern auf einem seiner Golfplätze gewesen. Die Berichte über die Frau und ihre Techniksammlung auf dem abgesperrten Gelände folgen nur wenige Tage auf Enthüllungen, denen zufolge eine chinesisch-stämmige Frau aus Florida offenbar Zugang zu dem US-Präsidenten verkauft hat.

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(mho)