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Marissa Mayer wird Yahoo verlassen

Nach dem Verkauf des operativen Yahoo-Geschäfts an Verizon bleibt Yahoo, Inc., noch, Beteiligungen zu verwalten. Aber das wird ohne CEO Mayer und unter neuem Firmennamen erfolgen.

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Frau Mayer

(Bild: dpa, Laurent Gillieron)

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Yahoo, Inc. plant seine Zukunft ohne CEO Marissa Mayer. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Montag hervor. Sollte der Verkauf des operativen Betriebs an Verizon wie geplant über die Bühne gehen, wird sich Yahoo, Inc., zu einer Beteiligungsverwaltungsfirma wandeln. Sie wird Altaba, Inc., heißen und ohne Mayers Dienste auskommen.

Gemeinsam mit Mayer werden fünf weitere Verwaltungsratsmitglieder das Unternehmen verlassen. Der Verwaltungsrat wird damit von elf auf fünf Mitglieder halbiert. Neuer Vorsitzender soll Eric Brandt werden. Die wesentlichen Vermögenswerte, die Altaba zu verwalten haben wird, sind ein Anteil von etwa 36 Prozent an Yahoo Japan und sowie gut 16 Prozent an Alibaba.

Allerdings ist offen, ob respektive zu welchem Preis Verizon noch an Yahoos Geschäften interessiert ist. Yahoo musste im September eingestehen, den größten Hack der IT-Geschichte mit einer halbe Milliarden Kundenkonten zugelassen zu haben – nur um im Dezember weitere Hacks zuzugeben, von denen einer sogar mehr als eine Milliarde Opfer hatte. Verizon hatte bereits nach dem ersten Geständnis eine Reduktion des ursprünglich auf 4,83 Milliarden US-Dollar festgelegten Kaufpreises gefordert. (ds)