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Mark Zuckerberg sucht den Diskurs

Der Facebook-Chef will 2019 öffentlich über Technologie diskutieren – und sich damit wieder einer persönlichen Herausforderung stellen.

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Mark Zuckerberg

(Bild: dpa, Peter Dasilva/Archiv)

Er will reden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat zum Jahresbeginn Diskussionsbedarf angekündigt und damit auch seine neue Herausforderung für das Jahr 2019. Am Dienstag schrieb er auf Facebook: "Es gibt so viele große Fragen über die Welt, in der wir leben wollen und den Platz der Technologie darin."

Ein Tech-Milliardär in einer Sinnkrise? Nicht wirklich: Nachdem sich Zuckerberg mit zahlreichen Datenskandalen wie Cambridge-Analytica auseinander setzen musste, sucht er nun die Konfrontation. In einer Diskussionsreihe will er die Rolle von Technologie innerhalb der Gesellschaft besprechen, ebenso wie damit verbundene "Möglichkeiten, Hoffnungen und Ängste".

Die Wahl seiner Gesprächspartner überlässt Zuckerberg dabei nicht dem Zufall: Laut seinem Facebook-Post will sich der 34-Jährige Firmengründer alle paar Wochen mit Führungskräften, Experten und Menschen aus unterschiedlichen Bereichen seiner Wahl über die Rolle der Technologie innerhalb der Gesellschaft austauschen. Die Gespräche sollen Kanälen wie Facebook und auch Instagram öffentlich gemacht werden.

Der Software-Entwickler, der es nach eigenen Angaben gewohnt ist, dass seine entwickelten Produkte eigentlich für sich sprechen, will sich demnach als US-Unternehmer seiner Verantwortung stellen und für 2019 Zukunftsdebatten anschieben. Thema soll hierbei auch das Internet sein und die Frage, wie "die größten Probleme der Welt" in einer weltweiten Kooperation zu lösen sind. Ebenfalls im Gespräch: wie eine Technologie erschaffen werden kann, die mehr Jobs schafft als nur eine KI zu kreieren, die menschliche Arbeit automatisiert. (jula)