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Marktanteile x86-Prozessoren: AMD gewinnt weiter gegen Intel

Bei Desktop-PCs weist AMD inzwischen einen Marktanteil von 18 Prozent auf – fast 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

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(Bild: c't)

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AMD kann bei PCs und Notebooks seit zwei Jahren durchgehend Wachstum verbuchen: Der Marktanteil bei Desktop-PCs lag zum Abschluss des dritten Quartals 2019 bei 18 Prozent – 2018 waren es noch 13 Prozent, 2017 10,9 Prozent. Bei Notebooks konnte sich AMD innerhalb eines Jahres von 10,9 auf 14,7 Prozent steigern. Die frischen Zahlen stammen von dem Marktforscher Mercury Research.

Bei Servern nehmen die Epyc-Prozessoren Fahrt auf: AMDs Marktanteil liegt laut Mercury Research inzwischen bei 4,3 Prozent – eine Steigerung um den Faktor 2,7 gegenüber 2018. AMD selbst nennt einen hohen einstelligen Prozentbereich, wenn man ausschließlich traditionelle Server-Systeme mit einer oder zwei CPU-Fassungen zählt. Mercury Research inkludiert auch Spezialsysteme, für die Intel etwa den Xeon D und Atom C verkauft. Alle Märkte außer Konsolen und Internet of Things (IoT) zusammengefasst liegt AMD bei 14,6 Prozent.

Marktsegment Marktanteil AMD
Q3/2019 Q2/2019 Q3/2018
Server 4,3% 3,4% 1,6%
Desktop 18,0% 17,1% 13,0%
Mobile 14,7% 14,0% 10,9%
Client 15,8% 15,0% 11,6%
Insgesamt 14,6% 13,9% 10,6%

Im dritten Quartal 2019 sind zum ersten Mal AMDs Ryzen-3000- Epyc-7002-Prozessoren mit 7-Nanometer-Technik in der Schätzung enthalten. Die neuen Generationen sollen AMDs Umsatztreiber darstellen, allerdings agiert der Server-Markt vergleichsweise träge. Mehrere Nationen haben in den letzten Monaten neue Supercomputer mit Epyc-CPUs angekündigt, stellen diese aber erst in den kommenden Jahren fertig. Bei Rechenzentren hat AMD einen Fuß in die Tür bekommen. Das macht sich an dem Server-Wachstum von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem zweiten Quartal 2019 bemerkbar.

Für High-End-Desktop-PCs (HEDT) hat AMD jüngst die Prozessorfamilie Ryzen Threadripper 3000 angekündigt, die Intel weitere Marktanteile abknöpfen soll. Die Stückzahlen sind in der Preisklasse allerdings vergleichsweise gering.

(mma)