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Marktforscher: Computermarkt schrumpft nicht mehr so stark

Der Markt für Desktop-Computer und Notebooks schrumpft nicht mehr so stark wie in jüngsten Jahren. Unter anderem bei Unternehmens-Computern und Gaming-PCs gebe es Wachstumsmöglichkeiten, sagen Marktforscher.

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Marktforscher: Computermarkt schrumpft nicht mehr so stark

(Bild: c't)

Die jahrelange Talfahrt des PC-Marktes hat sich im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern abgebremst. Unter anderem bei Unternehmens-Computern und Gaming-PCs gebe es Wachstumsmöglichkeiten, erklärte Mikako Kitagawa von der Analysefirma Gartner. Der IT-Marktforscher errechnete für das vergangene Quartal im Jahresvergleich noch einen Rückgang 3,7 Prozent auf 72,6 Millionen Notebooks und Desktop-Rechner. Der Konkurrent IDC kam auf 70,2 Millionen Geräte bei einem Minus von 1,5 Prozent. Die Differenz liegt unter anderem daran, dass die Marktforscher zum Teil unterschiedliche Produktklassen berücksichtigen.

Die weltweite Nummer eins blieb der chinesische Hersteller Lenovo mit einem Marktanteil von 22,4 Prozent laut IDC und 21,7 Prozent nach Zahlen von Gartner. Für HP auf dem zweiten Rang errechnete IDC wiederum einen Marktanteil von 21,7 Prozent und Gartner kam auf 20,4 Prozent.

Im gesamten Jahr schrumpfte der Absatz nach Einschätzung der Marktforscher um rund 6 Prozent. Die Verkäufe sind bereits seit 2012 rückläufig, unter anderem weil Unternehmen und Verbraucher häufiger zu Smartphones und Tablets greifen und seltener ihre PCs erneuern. (anw)

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