Menü

Marktforscher: Lautsprecher-Assistenten werden zum Milliardengeschäft

Bis 2020 werde der Umsatz mit Geräten, die sich mit Nutzern unterhalten und als persönliche Assistenten agieren, auf 2,1 Milliarden Dollar steigen, prognostiziert die Analysefirma Gartner.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 337 Beiträge

Amazon Echo

Von

Lautsprecher, die sich mit Nutzern unterhalten und als persönliche Assistenten agieren, werden sich nach Einschätzung von Marktforschern binnen weniger Jahre zu einem Milliardengeschäft entwickeln. Bis 2020 werde der Umsatz mit den Geräten auf 2,1 Milliarden Dollar von 360 Millionen Dollar im vergangenen Jahr ansteigen, prognostizierte die Analysefirma Gartner am Montag. Dann dürfte ein solches Gerät in 3,3 Prozent der Haushalte weltweit zu finden sein.

Solche vernetzten Lautsprecher reagieren auf Sprachbefehle und können Antworten auf Fragen etwa zum Wetter oder Kochrezepten geben – aber auch Technik im vernetzten Zuhause steuern. Der Online-Händler Amazon ist ein Pionier in dem Geschäft mit seinem Lautsprecher "Echo", der in Kürze auch in Deutschland verfügbar ist. Google kündigte bereits im Mai ein ähnliches Gerät an und könnte es am Dienstag näher vorstellen. Laut einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg testet auch Apple einen vernetzten Lautsprecher.

In Kürze spricht Amazons Alexa auch Deutsch und soll hierzulande die Wohnzimmer erobern.

Es werde zwar einige Zeit dauern, bis sich viele Menschen an die Idee gewöhnen können, dass bei ihnen zuhause ein Lautsprecher steht, dessen Mikrofone ständig eingeschaltet sind, um kein Kommando zu verpassen, sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal. Sehr wichtig werde auch das Vertrauen zu den einzelnen Anbietern beim Datenschutz sein. "Aber Sprache ist eine natürlichere Form der Interaktion mit Computern und das wird Erfolg haben." (pmz)