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Marktforscher: PC-Markt schrumpft etwas langsamer

Der Dollarkurs ist binnen eines Jahres stabil geblieben. Das könnte eine Ursache dafür sein, dass der PC-Markt nicht so stark geschrumpft ist wie die vorigen Quartale.

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(Bild: c't)

Die Talfahrt der weltweiten PC-Verkäufe hat sich im vergangenen Quartal laut Berechnungen von Marktforschern deutlich abgeschwächt. Die Analysefirma Gartner kam auf einen Absatz-Rückgang von 5,2 Prozent, der Konkurrent IDC auf ein Minus von 4,5 Prozent. Die Verkäufe von Notebooks und Desktop-Computern sinken bereits seit einigen Jahren, weil Verbraucher und Unternehmen eher zu Smartphones und Tablets greifen. In den vergangenen Quartalen waren Rückgänge von rund zehn Prozent im Jahresvergleich die Norm.

Dass der Druck jetzt etwas nachließ, könne damit zu tun haben, dass der Dollar-Kurs binnen eines Jahres weitgehend stabil geblieben sei, erklärte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Ein stärkerer US-Dollar verteuert Computer und Bauteile in vielen Regionen und bremst dadurch die Verkäufe. IDC erklärte, es habe für das Quartal mit einem Rückgang von 7,4 Prozent gerechnet.

Der chinesische Hersteller Lenovo blieb den Marktforschern zufolge trotz eines Verkaufsrückgangs die weltweite Nummer eins mit gut 20 Prozent Marktanteil. Der frühere Marktführer Hewlett-Packard liegt nur knapp dahinter. Dell als Nummer drei kommt auf rund 15 Prozent. Darauf folgen Asus und Apple mit jeweils etwa 4 Prozent Marktanteil. (mit Material der dpa) / (anw)