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Marktforscher: Windows Vista schafft in Europa 50.000 neue Jobs

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Microsofts kommendes Betriebssystem Windows Vista wird einer Studie der Marktforschung IDC zufolge in Europa als Wachstumsmotor der IT-Industrie wirken. Mehr als 150.000 IT-Unternehmen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Polen und Spanien werden durch Vista 2007 einen Umsatz von mehr als 32 Milliarden Euro erzielen, teilte Microsoft heute mit. Von den Beschäftigten in der IT werden im ersten Jahr nach Markteinführung 20 Prozent mit dem Betriebssystem zu tun haben. Insgesamt 50.000 neue Arbeitsplätze würden in diesem Zeitraum entstehen, ergab die von Microsoft in Auftrag gegebene Studie.

Prognose der Lizenzauslieferungen bis 2009 (Quelle: IDC)

"Windows Vista wird der Job-Motor in der IT-Branche", sagte Microsoft-Manager Jürgen Gallmann. Am meisten werden den Erhebungen zufolge die Hardware-Hersteller profitieren. Sie würden allein in Deutschland pro Euro, den Microsoft umsetzt, 7,23 Euro Umsatz erwarten können. Insgesamt soll in den untersuchten Ländern im Jahr 2007 ein Folge-Umsatz von 32 Milliarden Euro durch neue Produkte und Services rund um Vista für die Industrie entstehen. Microsoft geht davon aus, dass Windows Vista nach einem Jahr weltweit auf mehr als 100 Millionen PCs installiert sein wird, in den untersuchten Ländern auf über 30 Millionen.

Windows Vista löst nach mehr als fünf Jahren Windows XP ab. Immer wieder verschoben, soll das neue Betriebssystem nun im Januar 2007 für Verbraucher weltweit erhältlich sein. Allerdings hatte Microsoft in der vergangenen Woche gewarnt, dass der Start in Europa wegen Unstimmigkeiten mit der EU-Wettbewerbskommission möglicherweise nicht eingehalten werden kann. Heute heißt es in Medienberichten, Microsoft habe betont, das Unternehmen sei mit Vista in Europa im Zeitplan, doch warte man immer noch auf Klarstellungen von der EU-Kommission.

Die c't befragt derzeit Leser zu ihren Erwartungen an Windows Vista. Die Online-Umfrage läuft noch bis zum 17. September. (anw)