Marktforscher warnen vor voreiligem Wechsel des Betriebssystems

Die Yankee Group hat aber nur bei wenigen Unix- und Windows-Nutzern in Unternehmen Bestrebungen zum Betriebssystemwechsel festgestellt.

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  • Andreas Wilkens

Linux wird weiter eine zweistellige Zuwachsrate erleben, glauben die Marktforscher der Yankee Group, aber Windows und Unix nicht verdrängen. "Unsere Gespräche mit den Nutzern bestätigen unsere Meinung, dass es kein Betriebssystem gibt, das für jeden geeignet ist", sagt Laura DiDio von der Yankee Group, die als Verteidigerin der SCO Group im Disput um Linux gilt.

In ihrem Bericht Linux, Unix and Windows TCO Comparison, Part 2 kommen die Marktforscher außerdem zu der Empfehlung, dass Unternehmen nicht zu voreilig das Betriebssystem wechseln sollten. Zuvor sollten sie sorgfältig prüfen, ob sich der Wechsel finanziell und technisch lohnt. Das gilt insbesondere für die 4 Prozent der Unix-Nutzer und etwa 10 Prozent der Windows-Anwender, bei denen die Marktforscher Wechselgelüste festgestellt haben.

Der erste Teil der Studie war im April veröffentlicht worden. Darin sind die Marktforscher zu dem Schluss gekommen, dass der Umstieg von Windows auf Linux in großen Unternehmen bis zu viermal so teuer werden und das Dreifache der Zeit kosten könne als der Umstieg von einer älteren auf eine neue Windows-Version. (anw)