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Massive Update-Probleme beim HTC Desire von O2 [Update]

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Mitte oder Ende August wollte O2 das Froyo-Update für vom Netzbetreiber erworbene Android-Smartphones vom Typ HTC Desire bereitstellen – nun ist es Anfang September geworden und reibungslos klappt die Aktualisierung auf Android 2.2 nicht in allen Fällen: Die neuerdings mit einem Super-LCD-Bildschirm von Sony verkauften Smartphones waren nach dem Einspielen des "over the Air" verteilten Updates nicht mehr brauchbar, sie zeigten lediglich den HTC-Bootscreen an. Besitzer älterer Modelle mit AMOLED-Anzeige sind von dem Problem nicht betroffen. O2 stellt die Verbreitung des Updates zunächst ein.

Hilfe finden betroffene O2-Kunden mittlerweile über die Support-Seiten des Providers. Hier stellt O2 das Update ebenfalls zur Verfügung, allerdings nur in kompletter Form. Nach dem Installieren auf dem Desire (Voraussetzung ist ein Windows-PC mit installiertem HTC Sync) sind sämtliche Daten und Einstellungen verloren. Das FOTA-Update soll laut Twitter-Nachricht des Unternehmens innerhalb von 24 Stunden wieder zur Verfügung stehen.

[Update] Die Schuld an dem Desaster schiebt O2 auf HTC: Laut Pressesprecher Markus Göbel erhält O2 Updates direkt vom Hersteller; dieser baut auch die anbieterspezifischen Netzeinstellungen ein. Nach der Freigabe durch den Netzbetreiber gibt dieser das Update per OTA an die Kunden weiter. Die Schuld für die verzögerte Freischaltung des Updates für O2-Kunden sieht er ebenfalls bei HTC. Das aktualisierte FOTA-Update wird sich laut Twitter-Nachricht um einige Tage verzögern. [/Update]

Das Froyo-Update für im freien Handel gekaufte Geräte hatte HTC bereits Ende Juli freigegeben. Vodafone zog – nach einem missglückten Versuch, seine Kunden mit Software für sein Vodafone-360-Portal zu beglücken – Mitte August nach. Android 3.0 wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen. (ll)