McAfee erhält Patent zur Überprüfung von Softwareinstallationen

Das bereits im Jahr 2001 beantragte US-Patent beschreibt in groben Zügen eine Technik, mit der die korrekte Installation von Software auf einem Computer überprüft werden kann.

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In einem Flussdiagramm hat McAfee die Prozessabläufe der patentierten Technik skizziert [Klicken für Großansicht].

Der Antivirenspezialist McAfee hat vom United States Patent and Trademark Office (USPTO) ein Patent zugesprochen bekommen, das die Diskussion über Sinn oder Unsinn von Software-Patenten erneut entfachen dürfte. Das bereits im Jahr 2001 beantragte Patent mit der Nummer 6,978,454 trägt den Titel "Checking computer program installation" und beschreibt in groben Zügen eine Technik, mit der die korrekte Installation von Software auf einem Computer überprüft werden kann.

Das Verfahren basiert auf einer Kontrolle charakteristischer Registry-Einträge und deren Verknüpfungen untereinander, die bei Software-Installationen angelegt werden. Ein Tool soll überprüfen, ob die in der Registrierung hinterlegten Werte auch tatsächlich denen entsprechen, die bei einer korrekten Installation der Software zu erwarten wären (This tool [...] examines the results of an installation that has already been made in comparison with data defining what those results should be for a correct installation and accordingly identifies whether or not a correct installation has taken place).

McAfee weist darauf hin, dass sich die patentierte Technik auf eine Vielzahl von Programmen und Betriebssystemumgebungen anwenden lasse. Im eingereichten Patentantrag gibt das Unternehmen im Übrigen als Referenz einen c't-Artikel aus dem Jahr 1999 an. Unter dem Titel "Wenn Windows wurmt – Hilfe zur Selbsthilfe bei Systemproblemen" hatten sich die Autoren damals der Problematik von Software-Updates unter Windows 95 und 98 gewidmet. (pmz)