Menü
c't Magazin

Mehr Touch-Displays

von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 63 Beiträge

Nach Einschätzung von Analysten wird man in den kommenden Jahren viel häufiger als bisher auf berührungsempfindliche Bildschirme stoßen. Während die Branche mit Touchdisplay-Modulen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar erzielten, sollen es 2015 bereits 9 Milliarden Dollar sein.

Bislang nutzen vor allem Mobilgeräte den Touch, spätestens mit Windows 7 sollen auch stationäre Displays berührungsempfindlich werden

(Bild: DisplaySearch)

Touchscreens gelten spätestens seid der Einführung des iPhones als cool, erläutert Jennifer Colegrove vom Marktforschungsinstitut DisplaySearch. Apple habe die Branche mit seinem über Gesten bedienbaren Surf-Handy insbesondere im Mobilbereich vorangebracht. In den kommenden Jahren sollen aber auch größere Schirme mit berührungsempfindlichen Oberflächen ausgestattet werden. So soll sich der Touch an öffentlichen Displays etwa zum Ticketverkauf, auf Infoterminals und im Bildungs- und Trainingsbereich durchsetzen.

Die meisten Unternehmen setzen bislang auf die kapazitive Touchtechnik, wie sie auch von Apple im iPhone genutzt wird; diese ist Multitouch-fähig, erlaubt also die Gestensteuerung. Häufig wird man zudem auf resistive Touchscreens treffen; sie sind günstiger, sehr robust und mit beliebigen Gegenständen und dem Finger bedienbar. Weil das kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 7 die Mehrpunkt-Berühungen unterstützt, geht man davon aus, dass die Multitouch-fähigen Techniken sich auch im IT-Bereich durchsetzen werden. So haben HP, Shuttle und Asus bereits All-in-One-PCs für Windows im Programm – also Monitore mit eingebautem PC ähnlich Apples iMac, die mit einer Touchoberfläche versehen wurden. Der Vorteil dieser berührungsempfindlichen PC-Monitore erschließt sich allerdings noch nicht komplett, da es derzeit nur sehr wenig Multitouch-Anwendungen gibt. (uk)

Anzeige
Zur Startseite
Anzeige