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Mehr Überwachung gewünscht

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Nach einer für die Zeitung Die Welt vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführten repräsentativen Umfrage sind lediglich sechs Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass die existierenden Sicherheitsvorkehrungen an an öffentlichen Räumen ausreichen. Dagegen wären beispielweise 79 Prozent für solche Sicherheitskontrollen an Bahnhöfen, wie sie an Flughäfen bereits existieren.

74 Prozent befürworten nach Angaben von TNS Emnid die Videoüberwachung von "öffentlichen Plätzen und Straßen". Das hieße, über zwei Drittel der Bundesbürger hätten nichts gegen eine flächendeckende Überwachung ganzer Städte. Sobald Big Brother aber den Bürgern näher auf den Leib rückt, scheint die Zustimmung einzuknicken: Für den "großen Lauschangriff" sprechen sich nur 18 Prozent aus.

Gegen die Einführung von biometrischen Merkmalen in Ausweisen scheint es keine Bedenken zu geben: Gerade mal drei Prozent halten Kontrollen von traditionellen Ausweisen für ausreichend. 74 Prozent würden einen einen Iris-Scan und 66 Prozent das Scannen des Gesichts an den Kontrollstellen in Flughäfen und Bahnhöfen akzeptieren. Und fast die Hälfte ist dafür, wieder Kontrollen an den Grenzen zu den benachbarten Ländern einzuführen.

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Überwachung? Ja, bitte! (bb)

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