Mehrheit hat eher wenige Freunde in sozialen Netzwerken

Ein Meinungsforschungsunternehmenen hat Erwachsene in Deutschland zu Freundschaften befragt. In sozialen Netzen haben viele nur eine überschaubare Zahl Freunde.

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(Bild: metamorworks/Shutterstock.com)

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Ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland hat keine freundschaftlichen Kontakte in sozialen Netzwerken. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. 15 Prozent sagten demnach, sie hätten dort nur einen Kontakt bis 15 freundschaftliche Kontakte, 19 Prozent sprachen von elf bis 50 Freunden, 9 Prozent von 51 bis 100 Freunden, 7 Prozent von 101 bis 150 und immerhin 11 Prozent von mehr als 200 Freunden. Der Rest machte keine Angabe

Je älter die Befragten waren, desto mehr von ihnen haben keine Freunde bei Facebook, Instagram und Co. So sagten dies 35 Prozent der Menschen über 55, 30 Prozent der 45- bis 54-Jährigen, 17 Prozent der 35- bis 44-Jährigen, 12 Prozent der 25- bis 34-Jährigen und nur 9 Prozent der jungen Leute zwischen 18 und 24 Jahren.

In der anderen Extremgruppe, also bei den Leuten mit mehr als 200 freundschaftlichen Kontakten im Netz, nimmt der Anteil von Jung nach Alt dagegen ab. So sagte ein Fünftel der 18- bis 24-Jährigen, mehr als 200 Freunde in sozialen Netzwerken zu haben, während es bei den 45- bis 54-Jährigen nur 10 Prozent sind und bei den Menschen über 55 Jahre sogar nur 5 Prozent.

Die Ergebnisse hat YouGov in einer PowerPoint-Präsentation bereitgestellt. (hze)