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Meilensteine und Riesen-Flops: Diese Spiele waren 2018 wichtig

God of War und RDR2 verzückten 2018 die Einzelspieler-Fans. Den Shitstorm des Jahres verursachte ein Mobilspiel, das noch gar nicht erschienen ist.

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Diese Spiele waren 2018 wichtig

2018 war ein hervorragendes Jahr für Videospiele. Um zu dieser Einsicht zu kommen, muss man die großen Nerv-Trends der Branche – Live Services, Free2Play-Modelle und sonstige Monetarisierungsungeheuer – einfach mal ausblenden. Es gab daneben nämlich einen ganzen Haufen starker Spiele, die sich gegen diese Paradigmen wehrten. Einen großen Anteil daran hatte Sony.

Die Exklusvtitel-Maschinerie der Japaner lief 2018 zu Höchstform auf, brachte unter anderem Detroit: Become Human und Marvel's Spider-Man hervor. Die Krönung dieser Bemühungen ist God of War, ein echter Meilenstein unter den Blockbuster-Videospielen – und nicht der einzige aus diesem Jahr. Rockstar brachte nach fünf Jahren auch mal wieder ein Spiel raus: Red Dead Redemption 2 ist nicht perfekt, aber auf seine ganz eigene Weise grandios.

Während God of War und Red Dead Redemption 2 die Konsolen-Gamer verzückten, schrie, hüpfte und tanzte sich Fortnite: Battle Royale unaufhaltsam in die westliche Popkultur. Einen derartigen Hype gab es seit Pokémon Go nicht mehr, das Ende ist nicht in Sicht. Nicht jedem wird das gefallen. Kontrovers waren 2018 auch andere Spiele, darunter CS:GO, ein neues Diablo und Bethesdas Fallout 76. Warum das so ist und welche Spiele in diesem Jahr noch wichtig waren, verrät die Bildergalerie.

Die wichtigsten Spiele 2018 (12 Bilder)

The Walking Dead: The Final Season

Mach's gut, Telltale! Das Studio, das Adventure-Klassiker wie Sam & Max und Tales of Monkey Island entwickelt hat, gibt es nicht mehr. Es wurde aufgelöst, nachdem das Spiele-Konzept, das The Walking Dead und Tales from the Borderlands zu Erfolgen gemacht hat, irgendwann dann doch zu ausgetreten war. Die jüngeren Telltale-Titel spielten sich allesamt wie interaktive Filme, die dem Spieler Entscheidungsfreiheit zumindest vorgaukelten.
Das klappte mal besser, mal schlechter, eine eigene Identität hatten die Telltale-Spiele aber auf jeden Fall. Damit ist nun Schluss: Mitten während der Entwicklung von The Walking Dead: The Final Season wurden die Mitarbeiter ohne große Umschweife rausgeschmissen, die Verkaufszahlen waren einfach nicht mehr gut genug. Damit ist auch der einzigartige Telltale-Stil Geschichte. Mit einer Ausnahme: Die finale Staffel von The Walking Dead soll noch von Skybound Entertainment über die Ziellinie gebracht werden. Die Fans dürfen also noch ein letztes Mal mit Clementine vor Zombies flüchten.

(Bild: Telltale Games)

(dahe)

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