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Menschenrechte unter Trump: "Jetzt erst recht"

Die US-Amerikanerin Amie Stepanovich setzt sich bei der NGO Access Now für digitale Bürgerrechte ein. Nachdem ihre Landsleute Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt haben, ist sie überzeugt, ihre Anliegen seien nun noch wichtiger als vorher.

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Amie Stepanovich

Die US-Amerikanerin Amie Stepanovich arbeitet bei der NGO Access Now und ist nach der US-Präsidentschaftswahl überzeugt, dass es nun wichtiger werden wird, für Menschenrechte einzutreten. Auch wenn noch nicht klar sei, was Donald Trump als Präsident tatsächlich vorhat, gebe es aber auch so schon genug zu tun, versicherte sie im Gespräch mit c't. So wolle ihre Organisation beispielsweise versuchen, zumindest Schutzschranken für eine Spionageerlaubnis einzurichten, deren Verlängerung durch den weiterhin republikanisch dominierten Kongress ansteht.

Amie Stepanovich im Washingtoner Büro von Access Now

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Stepanovich blickt aber auch weiter interessiert über den Atlantik und da vor allem zum NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags. Ihre Hoffnung ist, dass hier noch Dinge enthüllt werden, die in den USA geheim bleiben sollen. Mit der Arbeit von US-Präsident Obama zeigt sie sich dabei einerseits zufrieden, habe er doch erstmals auch Datenschutzrechte von Nicht-US-Amerikanern anerkannt, andererseits sei er massiv gegen Whistleblower vorgegangen.

Lesen Sie den gesamten Bericht zu dem Gespräch online bei c't:

Der Bericht ist Teil einer c't-Serie über die Konsequenzen der US-Wahl:

(mho)

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