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Merkel: "Digitale Welt" größte Herausforderung für die Schulen

Die Vermittlung von Kenntnissen über Computer, auch über Programmiersprachen oder digitale Medien sei die größte Herausforderung für die Schulen, meint die Bundeskanzlerin. Deshalb sei für Lehrer Weiterbildung im Berufsleben wichtig.

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In deutschen Schulen sollte aus Sicht der Bundeskanzlerin mehr über die Herausforderungen des Computerzeitalters gesprochen werden. Die digitale Welt halte immer mehr in unser normales Leben Einzug, sagte Angela Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Deshalb sei die Vermittlung von Kenntnissen über Computer "gegebenenfalls auch über Programmiersprachen, über die Nutzung digitaler Medien, aber auch die Nutzung der eigenen Persönlichkeitsrechte – was gebe ich preis, wie ist das mit den dauerhaften Verfügbarkeiten von Informationen?" die größte Herausforderung für die Schulen.

"In welcher Form das in die Lehrpläne eingearbeitet wird, ist dann wieder die Entscheidung der jeweiligen Bundesländer", fügte die Kanzlerin hinzu. Auch für die Lehrer sei die Digitalisierung vieler Lebensbereiche eine Herausforderung: "Heute kommen Schülerinnen und Schüler in die Schule, die wachsen ganz natürlich mit dem Computer auf, was ja für Ältere wie mich zum Beispiel noch nicht der Fall ist", gab Merkel zu bedenken. Für Lehrer sei deshalb Weiterbildung auch im Berufsleben sehr wichtig. Bund und Länder wollen in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Euro für eine Ausbildungsoffensive für Lehrer aufbringen.

Passend zum Thema gibt es das c't-Dossier "Computer in der Schule". Es zeigt, wie sich Notebooks, Tablets und Smartphones im Unterricht nutzen lassen – und wo die Probleme liegen. (dz)