Menü
Cebit

Merkel begutachtet Datenbrille von Brother

Die zweite Version von Brothers Datenbrille AirScouter projiziert ein 720p-Bild vor das Auge des Trägers. An den HDMI-Eingang lassen sich Notebooks oder Smartphones anschließen. Auf ihrem Messe-Rundgang probierte Angela Merkel die AirScouter-Brille aus.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 33 Beiträge
Merkel begutachtet Datenbrille von Brother

(Bild: Brother)

Der sonst eher durch seine Drucker und Scanner bekannte Hersteller Brother stellt auf seinem Stand (Halle3, J06) die zweite Version seiner Datenbrille AirScouter vor. Das neue Modell WD-200B projiziert ein Videobild mit 1280 × 720 Bildpunkten direkt vor das Auge des Trägers. Auf ihrem traditionellen CeBIT-Rundgang begutachtete auch Bundeskanzlerin Angela Merkel die HMD-Brille (Head Mounted Display).

Anders als das 2012 vorgestellte Vorgänger-Modell wird die WD-200B nicht an eine Brille angeklemmt, sondern von einem Stirnband in Position gehalten. Das Display wiegt inklusive Stirnband und dem 2 Meter langen Kabel 145 Gramm. Eine 190 Gramm schwere Steuerbox versorgt das Display mit Videosignalen und Energie. Über den HDCP-fähigen HDMI-Eingang der Box lassen sich ein Notebook oder ein Smartphone anschließen. Der Li-Ionen-Akku soll im mobilen Betrieb rund vier Stunden reichen. Größe und Position des Videobildes stellt man über ein Focus-Rädchen ein.

Die Datenbrille ist vor allem für industrielle Anwendungen gedacht. So soll sie Hilfestellung bei Logistik-Anwendungen oder Wartungsarbeiten geben, eignet sich aber für Ärzte, die bei der Visite die Patientendaten zugespielt bekommen. Drohnenpiloten haben mit der Brille das von der Drohne gelieferte Videobild im Auge, um etwa Gebäude auf Sicherheitslücken zu untersuchen oder Brandherde aufzuspüren.

Brother AirScouter WD-200B (4 Bilder)

Die AirScouter-Datenbrille wird von einem Stirnband in Position gehalten und eignet sich so auch für Brillenträger. Die Steuerbox enthält den HDMI-Anschluss und einen Li-Ionen-Akku.
(Bild: Brother)

Die AirScouter-Brille WD-200B soll bereits kurz nach der CeBIT verfügbar sein, ist mit rund 2400 Euro aber kein Schnäppchen. (rop)

Anzeige
Anzeige