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Merkel fordert mehr Offenheit für Chancen der Digitalisierung

Die Deutschen nutzen zwar die sozialen Netzwerke und seien in diesem Bereich nicht zu ängstlich, zwischen Staat und Bürger könne das digitale Verhältnis aber noch ausgebaut werden. Damit meint Angela Merkel etwa die Akzeptanz der neuen Personalausweise.

Merkel fordert mehr Offenheit für Chancen der Digitalisierung

(Bild: CDU)

Kanzlerin Angela Merkel hat eine größere Offenheit der Deutschen für die Chancen der Digitalisierung verlangt. "Wir sollten keine Angst haben vor der Digitalisierung", sagte die CDU-Vorsitzende am Donnerstagabend in einer im Internet übertragenen Videokonferenz für Mitglieder, die nicht an den vier Regionalkonferenzen der Partei teilnehmen können. Wenn sich die Gesellschaft offen für das Thema zeige, werde man die damit verbundenen Chancen ergreifen und den Wohlstand im Land sichern können.

Die Deutschen seien bei der individuellen Mediennutzung nicht zu ängstlich, sagte Merkel angesichts der großen Nutzung sozialer Netzwerke in der Bevölkerung. Beim digitalen Verhältnis zwischen Bürgern und Staat seien andere Länder aber voraus. So werde in Deutschland beispielsweise der in den neuen Personalausweisen eingebaute Chip noch nicht genug genutzt. Da gebe es Nachholbedarf.

Das Abrutschen der deutschen Grundschüler im Bereich Mathematik bei der jüngsten weltweiten Bildungsstudie TIMSS nannte Merkel auf die Frage eines Teilnehmers hin einen "Weckruf, damit dem Leistungsgedanken mal wieder mehr Leben eingehaucht wird".

Nach CDU-Angaben beteiligten sich an der Videokonferenz wenige Tage vor dem Bundesparteitag in Essen zeitweise rund 800 Mitglieder. (dpa) / (kbe)

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