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Messenger Threema 4.0: Neues Aussehen, weniger Google

Der Messenger Threema bekommt in Version 4.0 ein neues Aussehen. Außerdem nutzt die App nicht mehr Google Maps und schützt die Privatsphäre der Nutzer besser.

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(Bild: Threema)

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Der Messenger Threema bekommt in Version 4.0 ein "frisches Erscheinungsbild". Das neue "Material Design" der Bedienoberfläche soll nicht nur den Augen schmeicheln, sondern auch die Nutzbarkeit verbessern, hoffen die Macher. Die aufgeräumte Navigation soll den Zugriff auf wichtigsten Funktionen erleichtern, alles gehe "schneller als bisher".

Außer einem neuen Aussehen bekommt Threema mit dem Update auch verstärkte Schutzfunktionen für die Privatsphäre. Die Abhängigkeit zu externen Apps und Diensten wie denen von Google Play wurde verringert: Anstelle von Google Maps verwendet Threema nun eine eigene Standortanzeige. Das Kartenmaterial sowie die Orte von Interesse stammen von OpenStreetMap. Es würden ab sofort keine "Standort-Daten mehr an einen fremden Karten-Anbieter" gelangen, schreibt Threema im offiziellen Blog. Kamerafunktion und QR-Code-Reader sind nun direkt in die App integriert worden.

Threema 4.0 hat die Bedienoberfläche schön.

(Bild: Threema )

Anwender, die es gern aufgeräumt mögen, dürften sich über eine Archivierungsfunktion für Chats freuen. In der Übersicht können sie einen Chat einfach nach links wischen, um ihn zu archivieren. Gelöscht wird die Konversation dabei nicht, aber die Übersicht wird wieder … übersichtlicher. Die eingelagerten Chats sind über den Menüpunkt "Archiviert" erreichbar. Mit einem Wisch nach rechts lassen sich Nachrichten zitieren – auch das ist neu.

Die Threema-App können Nutzer mit ihrem Fingerabdruck oder via Face-Unlock entsperren. Alle weiteren Neuerungen und Verbesserungen sind im Änderungsprotokoll aufgelistet. Die Threema-App steht bei Google Play zum Download bereit, sie kostet knapp 3 Euro. Die iOS-Variante kostet 3,49 Euro. Threema will mit einem hohen Schutz der Privatsphäre punkten. Nachrichten verschickt der Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Sicherheitsforscher hatten sich den Code der App genau angeguckt – sie haben keine kritischen Lücken entdecken können. (dbe)