Microsoft Flight Simulator: 32 GByte RAM, 16 Threads und 50 MBit/s ideal

Die Systemvoraussetzungen für den Flight Simulator: Schon ein Vierkernprozessor reicht zum Abheben, allerdings braucht man viel RAM und schnelles Internet.

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Screenshot aus der Alpha-Version des Microsoft Flight Simulator

(Bild: Microsoft/Alpha-User MoMedia1)

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Microsofts Flight Simulator soll noch im Jahr 2020 erscheinen. Obgleich ein genaues Erscheinungsdatum noch unbekannt ist, hat Microsoft mittlerweile die PC-Systemvoraussetzungen veröffentlicht. Und die fallen angesichts der beeindruckenden Grafikqualität gar nicht mal so hoch aus.

Flight Simulator läuft ausschließlich unter Windows 10, mindestens auf Update-Stand 1909. Dazu braucht man einen Vierkernprozessor auf dem Leistungsstand eines AMD Ryzen 3 1200 oder Intel Core i5-4460 sowie eine Grafikkarte ab Radeon RX 570 oder GeForce GTX 770. Im System müssen 8 GByte Arbeitsspeicher stecken, auf der Festplatte 150 GByte für das Spiel übrig sein. Microsoft empfiehlt allerdings 16 GByte Speicher und eine Grafikkarte der Klasse Radeon RX 590 oder GeForce GTX 970.

Microsoft Flight Simulator 2020 - Trailer (Quelle: Microsoft)

Als "ideale Spezifikation" sieht Microsoft einen 16-Thread-Prozessor der Serie AMD Ryzen 7 Pro 2700X oder Intel Core i7-9800X, dazu 32 GByte Arbeitsspeicher und eine von AMDs oder Nvidias Highend-Grafikkarten des Typs Radeon VII oder GeForce RTX 2080. Vermutlich zielen diese Anforderungen auf die höchste Detailstufe in 4K ab, genau geäußert haben sich die Entwickler dazu jedoch nicht.

Flight Simulator 2020: Screenshots aus der Alpha (28 Bilder)

(Bild: thomas3302)

Neben der lokalen Hardware spielt allerdings auch die Schnelligkeit der Internet-Verbindung eine wichtige Rolle. Die von den bisher veröffentlichten Screenshots bekannte Grafikqualität ist nur durch adaptives Streaming von Gelände- und Objektdaten erreichbar – Flight Simulator greift dazu auf die insgesamt zwei Petabyte große Bing-Datenbasis zu. Damit dies ohne sichtbare Nachlader klappt, empfiehlt Microsoft eine Breitbandverbindung mit 20 MBit/s, sieht aber erst 50 MBit/s als "ideal" an. Verbunden ist der Flight Simulator dauerhaft mit dem Internet, offenbar auch im streamingfreien "Offline"-Modus, denn Microsoft setzt mindestens eine Netzanbindung mit 5 MBit/s voraus.

Für einen eingeschränkten Nutzerkreis ist Microsoft Flight Simulator jetzt schon spielbar – als geschlossene Alpha-Version. In dieser sind bis dato nur wenige Flugzeuge verfügbar, allerdings lässt sich mit diesen bereits von beliebigen Flughäfen auf der Welt abheben. Die mittlerweile gut 90 GByte große Alpha macht bisher einen guten Eindruck, läuft auch auf Durchschnitts-Hardware mit einem älteren 8-Thread-Prozessor in Full-HD-Auflösung ansprechend und zeigt – zumindest mit einer VDSL-250-Leitung – bereits eine beeindruckende Grafikqualität. Die Zeichen für die Vollversion stehen also gut.

Microsoft Flight Simulator 2020: Bildqualität Offline vs. Online (10 Bilder)

Offline-Modus: Die Gegend um Seattle bleibt erkennbar

(Bild: Microsoft)

(mfi)