Microsoft-Tablet Surface Go 2: Größeres Display im gleichen Gehäuse

Microsoft verpasst seinem Windows-10-Tablet ein größeres 10,5-Zoll-Display, ohne die Ausmaße zu erhöhen. Ein schnellerer Prozessor ist optional.

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(Bild: Microsoft)

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Microsoft betreibt beim Surface Go 2 Modellpflege: Das IPS-Display wächst von glatten 10 auf 10,5 Zoll – dank schmalerer Bildschirmränder ohne Änderungen an den Ausmaßen. Gleichzeitig steigt die Auflösung von 1800 × 1200 auf 1920 × 1280 Pixel. Im Inneren werkelt ein Prozessor aus Intels CPU-Serie Amber Lake-Y: Das Basismodell bekommt ein geringfügiges Upgrade vom Pentium Gold 4415Y auf den 100 MHz schnelleren Pentium Gold 4425Y mit 1,7 GHz. Beide haben zwei Rechenkerne mit vier Threads.

Die teureren Versionen des Surface Go 2 setzen erstmals auf einen Core-Prozessor: Intels Core m3-8100Y. Dieser gehört zwar ebenfalls der veralteten CPU-Serie Amber Lake-Y an, kommt im Gegensatz zum Pentium-Prozessor aber mit einem Turbo (max. 3,4 GHz) daher. Neuere Ice-Lake-Y-CPUs (Corei-1000G) mit vier statt zwei Rechenkernen und 10-Nanometer-Technik verbaut Microsoft nicht.

Die restliche Ausstattung bleibt zum ersten Surface Go identisch. Microsoft verbaut wahlweise 4 oder 8 GByte LPDRR3-1866-RAM. Die Versionen mit 64 GByte Flash-Speicher setzen auf günstige eMMC-Chips, ab 128 GByte handelt es sich um PCI-Express-SSDs – die 256-GByte-Tablets sieht Microsoft allerdings nur für Geschäftskunden vor. Teurere Varianten des Surface Go 2 nutzen Qualcomms LTE-Chip Snapdragon X16.

Für Datenübertragungen und zum Anschluss externer Displays bleibt USB 3.2 Gen 2 Typ C (10 GBit/s) samt DisplayPort-Alt-Mode erhalten. Zusätzlich sind eine Audioklinke, Microsofts Surface Connect und ein Micro-SD-Kartenleser dabei. Auf allen Modellen ist Windows 10 Home im S-Modus vorinstalliert.

Das Type-Cover bleibt beim Surface Go 2 optional.

(Bild: Microsoft)

Das günstigste Surface Go 2 mit Pentium Gold 4425Y, 4 GByte RAM und 64 GByte eMMC-Speicher kostet 460 Euro – 10 Euro mehr als der Vorgänger zur Vorstellung. Die doppelten Speicherkapazitäten gibt es für 630 Euro.

Für den Core m3-8100Y, 8 GByte RAM, 128-GByte-SSD und LTE-Funktion ruft Microsoft 830 Euro auf, womit der Preis der günstigsten LTE-Version um 50 Euro steigt. Die Type-Cover-Tastatur kostet in allen Fällen extra – jene für die erste Generation bleiben kompatibel und sind ab 70 Euro erhältlich. (mma)