Microsoft Teams: Zwölf Millionen mehr Nutzer und neue Funktionen

Seit vergangener Woche haben zwölf Millionen mehr Menschen Microsoft Teams verwendet. Die Software bekommt auch neue Funktionen.

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(Bild: Ken Wolter/Shutterstock.com)

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Microsofts Kommunikationstool Teams hat seit vergangener Woche zwölf Millionen mehr Nutzer. Die Einschränkungen für Arbeitnehmer durch das Coronavirus spielen dem Dienst in die Hände. Dafür wird die gratis-Version erweitert, ein Support ist eingerichtet und neue Funktionen stehen bald zur Verfügung.

Vergangene Woche berichtete Microsoft noch, Teams habe 32 Millionen tägliche Nutzer, nun heißt es, es seien am Mittwoch 44 Millionen Menschen gewesen. Wer sich bisher nicht auskennt mit der Software, bekommt in einem Support-Bereich Hilfe zur Anwendung von Microsoft 365, speziell auch für Teams. Die kostenlose Variante des Tools hat zudem kein Teilnehmer-Limit mehr.

Außerdem arbeitet Microsoft an neuen Funktionen für Teams, die laut eines Berichts von The Verge noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Dazu gehört die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen bei Gesprächen. Künstliche Intelligenz filtert Sprache und unterscheidet sie von anderen Tönen. Für große Videomeetings soll eine Funktion kommen, die mit dem Handheben im Unterricht vergleichbar ist – ein Button kündigt an, dass man etwas sagen möchte. Mit Teams soll Ende des Monats auch Skype erreichbar sein, das hatte Microsoft bereits angekündigt. Nachrichten aus Chats kann man künftig auch offline lesen.

In dieser Woche hat es Berichte gegeben, nach denen Teams Probleme mit dem Ansturm an neuen Nutzern hatte und zwischenzeitlich down war. Offline-Funktionen können Abhilfe schaffen. Bisher droht aber kein Kollaps der Netze.

Auch Teams-Konkurrent Slack profitiert von den vielen Menschen im Homeoffice. Der Kollaborationsdienst hat eine neu gestaltete Oberfläche spendiert bekommen, damit Nutzer leichter durch die Funktionen navigieren können. Besonders Neulinge sollen die Struktur schnell überblicken können.

Weitere Software für das Homeoffice, wie Google G Suite, Lifesizeund Pronto, stellen wir hier in Kürze vor.

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(emw)