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Microsoft aktualisiert Outlook.com-Kalender

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Aus Hotmail wird Outlook: Seit Wochen stellt Microsoft die Hotmail-Accounts sukzessive auf Outlook.com um. Das bringt ein modernes User-Interface und viele neue Funktionen. Eigene Mailaddressen kann man als Alias eintragen und standardmäßig verwenden. Das funktioniert sogar mit Mobilgeräten.

Microsoft hat das Bedien-Interface seines Online-Mail- und Adressdienstes stark überarbeitet...

(Bild: Microsoft)

...und mittlerweile auch die Kalender-Ansichten angepasst.

(Bild: Microsoft)

"Content over Chrome" nennt Microsoft die Design-Grundlagen. Und damit ist nicht der Google-Browser gemeint, sondern unnötige Verzierungen: Das Design ist flach und zurückhaltend. Funktionen werden erst eingeblendet, wenn man sie braucht. Beispiel E-Mail: Antworten, Löschen, Junk, Archive etc. tauchen erst auf, wenn man eine Nachricht markiert.

Mail, Kontakte und Skydrive zeigen schon das neue Layout. Diese Woche kommt nun der Kalender dazu. Im Laufe der Woche sollen alle Konten umgestellt werden. So wie das Adressbuch Kontakte aus Facebook, Skype, LinkedIn oder GMail integriert, wird auch der Kalender neue Funktionen zur gemeinsamen Nutzung erhalten. Wie Googles Kalender kann Outlook.com nun auch fremde Kalender importieren oder abonnieren, etwa von iCalShare.

Outlook.com lässt sich im Browser nutzen. Die Daten können über Exchange Active Sync mit Mobilgeräten unmittelbar synchronisiert werden. Outlook 2013 nutzt das Protokoll ebenfalls, für ältere Versionen gibt es einen Connector.

Was Outlook.com weiterhin fehlt sind IMAP und die auf WebDAV basierenden Austauschprotokolle CardDAV für Adressen und CalDAV für Kalender. Während der CeBIT versprach David Law, Director Product Management Outlook.com, im Gespräch mit c't, dass Microsoft an IMAP arbeitet. Dies sei aktuell das meistgefragte Feature. (vowe)

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