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Microsoft bestätigt Änderungen an Windows 7 Starter

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Die Starter-Editionen von Windows sind drastisch abgespeckt. Größtes Manko: Bislang lassen sich maximal drei Anwendungen gleichzeitig starten. Bereits in der letzten Woche kursierte das Gerücht, dass sich das in der finalen Version von Windows 7 Starter ändern solle. Microsoft-Manager Brandon LeBlanc hat das nun im Windows-Team-Blog bestätigt: Die Starter-Edition erlaubt künftig den Start beliebig vieler Anwendungen.

Stattdessen gibt es andere Einschränkungen: Das Aero-Design mit den transparenten Fensterrahmen fehlt ebenso wie das Media Center, der XP-Modus, die Fähigkeit zum Abspielen von DVDs oder die Möglichkeit zur Integration in eine Domäne. Es lässt sich nur ein Monitor anschließen. Das Hintergrundbild des Desktops ist unveränderlich, gleiches gilt für die Farben der Fenster und das Sound-Schema.

Gedacht ist Windows 7 Starter für kleine, sehr schlicht ausgestattete Notebooks, die nur einfache Aufgaben wie Surfen, Mails lesen oder Briefe schreiben erfüllen sollen. LeBlanc weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Starter um keine verkappte Netbook-Edition handele: Alle Versionen von Windows 7 seien daraufhin optimiert worden, auch auf Netbooks flüssig zu laufen. Die bisher veröffentlichten Vorabversionen bestätigen das.

Zu den im Internet kursierenden Gerüchten, dass Starter nur auf PCs vorinstalliert werden dürfe, die über eine bestimmte Maximal-Ausstattung verfügen, äußerte sich LeBlanc nicht.

Windows 7 Starter wird die erste Starter-Edition sein, die auch in Europa auf den Markt kommt. Bislang waren Starter-Editionen nur in Entwicklungsländern erhältlich. Allerdings liefert sie Microsoft nicht frei aus, sondern stellt sie ausschließlich OEM-Herstellern zur Verfügung, sodass diese Windows-Version nur vorinstalliert auf einem PC oder Notebook erhältlich sein wird. (axv)

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