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Microsoft bringt Surface Windows 8 Pro im Februar in den US-Handel

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Ab 9. Februar 2013 in den USA und Kanada zu kaufen: Microsofts Tablet Surface Windows 8 Pro

(Bild: Microsoft)

Den 9. Februar 2013 nennt Microsoft nun als offiziellen Termin für die Markteinführung der zweiten Tablet-Baureihe Surface mit Intel-Prozessor und Windows 8 Pro. Wie zuvor die Surface-RT-Tablets kommen die neuen Rechner zunächst nur in den USA und Kanada in den Handel. Aussagen zur Markteinführung in weiteren Ländern machte Microsoft noch nicht. Die Preise für das Surface mit Intel Core i5-Prozessor und 64 GByte (oder 128 GByte) Speicher fangen – wie schon Ende 2012 angekündigt – bei 899 US-Dollar an. Zum Lieferumfang gehört dabei der Eingabestift "Surface Pen", jedoch keine Tastatur. Im Unterschied zu den mit ARM-Prozessortechnik ausgestatteten Surface-RT-Modellen bieten die neuen Tablets ein vollwertiges Windows, sodass beliebige Windows-Anwendungen damit eingesetzt werden können.

Beim Surface RT will Microsoft ein neues Einstiegsmodell anbieten, das ohne Tastatur-Cover und mit 64 GByte Speicher zum Preis von 599 US-Dollar verkauft werden soll. Ab Februar will der Hersteller das RT-Tablet zudem in 13 weiteren Ländern Westeuropas vertreiben – darunter Österreich, die Schweiz, Skandinavien, Benelux sowie Italien, Spanien, Portugal und Irland. Damit reagiere Microsoft auch auf die große Nachfrage nach Surface, wie Panos Panay, General Manager Microsoft Surface, erklärte. Denn noch im November 2012 kursierten Spekulationen, der Konzern habe die Surface-Produktion nach einem schwachen Auftakt des Tablets mit Windows RT zurückgefahren.

Der Analyst Brent Thill von der Investmentbank UBS geht jedoch noch immer davon aus, dass Microsoft bei den Verkaufszahlen des Surface RT deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückliegt. Mitte Januar teilte Thill mit, Microsoft habe im vierten Quartal 2012 nur rund eine Million der Tablets absetzen können – und damit nur etwa die Hälfte der angepeilten Verkaufszahlen erreicht. Vor diesem Hintergrund überrascht auch die jüngste Entscheidung von Samsung nicht, die Verkaufspläne für das eigene RT-Tablet Ativ in den USA zurückzustellen. (map)

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