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Microsoft erhält ein Patent für den Notfall

Ein Verfahren, wichtige Informationen und Anweisungen in einem Notfall über ein computerbasiertes System zur Verfügung zu stellen, hat jetzt einen Eigentümer: Microsoft. Im United States Patent 6,882,706 beschreibt der Softwarehersteller eine dazugehörige Methode. Beantragt wurde das Patent am 23. Oktober 2001, knapp anderthalb Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington; zugeteilt hat das US-Patentamt es am 19. April 2005.

Als Hintergrund der Erfindung wird angegeben, dass die Menschen inzwischen abhängig von portablen und computerbasierten Geräten seien. Käme es aber zu einem Notfall, bedeutete dies eine Reihe von Hindernissen, da die Geräte nicht dafür entwickelt wären, Informationen im Notfall in einer kurzen und einfachen Form bereitzustellen. Da man in solch einer Situation aber eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Information wie die Kraftfahrzeugnummer, die Telefonnummer eines Kfz-Notfalldienstes oder die eines Arztes brauche, kann der Anwender bestehender Systeme die benötigten Daten bei Bedarf eventuell nicht zusammentragen.

Anspruch erhoben wird im Patent auf solche Systeme, die unter anderem eine Reihe von Datensätzen mit Informationen für den Notfall und eine Klassifizierung, zu welcher Art von Notfall sie gehören, beinhalten. Dazu gehört eine Notfallseite, die Links zu verschiedenen Notfallarten enthält, und wenigstens einer Unterseite, die zu jeder Notfallart die gewünschten Informationen anzeigt. Die Möglichkeit, dass die aufgerufene Notfallseite Aktionen wie das Versenden einer Email oder das Auslösen eines Alarms ausführt, wird ebenfalls beschrieben. (bbu)

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