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Microsoft geht gegen Produktfälscher in die Offensive

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Der US-Softwarekonzern Microsoft hat im Rahmen seiner im März 2006 gestarteten Genuine Software Initiative einen weiteren Rundumschlag gegen die illegale Verbreitung von Softwarekopien verkündet. Das Unternehmen habe 52 Klagen gegen Händler von "Raubkopien" in 13 Ländern eingereicht, darunter zwölf in Deutschland. Außerdem beteilige sich das Unternehmen an 22 Strafverfahren in ebenfalls 13 Ländern.

15 der 52 Zivilklagen gingen zurück auf ein "Fälschersyndikat", das Anfang dieses Jahres von chinesischen Behörden, dem US-amerikanischen FBI und Microsoft aus den Angeln gehoben worden sei. Ein Teil der Fälle sei mit Hinweisen von Microsoft-Kunden ins Rollen gekommen, deren Software bei Microsofts Echtheitskontrolle "Windows Genuine Advantage" gescheitert sei.

Aus der Sicht von Microsoft sind diese Verfahren nötig, um Verbraucher vor schädlicher Software zu schützen, die in illegal verbreiteten Programmen enthalten sind, und um die Reputation des Online-Handels zu wahren. Der Konzern erwähnt aber auch den angeblichen Schaden durch "Raubkopien", der voriges Jahr weltweit 40 Milliarden US-Dollar betragen habe. (anw)