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Microsoft hält Patent auf Fehlerreports

Ende September hat der Software-Riese Microsoft ein Patent für Methoden erteilt bekommen, um Programmfehler an eine zentrale Instanz zu melden. Solche Funktionen, die Microsoft in seine Software einbaut, um sich automatisch Fehlerberichte zukommen zu lassen, werden noch immer beargwöhnt: Vorwürfe, die Redmonder inspizierten darüber die Festplatten ihrer Kunden, reißen nicht ab. Die Patentbehörden stört so etwas wenig: Sie haben Microsoft das schon im Jahr 2000 eingereichte Patent mit dern Nummer 6,629,267 erteilt.

In der Patentbeschreibung erfährt man mehr darüber, was für Absichten hinter den Fehlerreports stecken. So soll das System offenbar erst dann umfangreichere Daten sammeln, wenn sich Fehler häufen. Angedacht scheinen auch Funktionen, die betroffenen Nutzern gleich den Weg zu eventuell bereits vorhandenen Korrekturen für die Software zeigen und die Anwender bei der Installation unterstützen. All die beschriebenen Extras dienen wohl auch dazu, die eigenen Verfahren von schon existenten Ansätzen abzugrenzen, etwa in Netscape. Die in der Patentschrift beschriebenen Methoden dürften zudem Hinweise darauf geben, was Microsoft unter anderem bei der Fehlerbehandlung in seiner neuen Sicherheitsinitiative noch so alles vorhat. (ps)

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