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Microsoft kauft Minecraft-Entwickler Mojang für 2,5 Milliarden US-Dollar

Das virtuelle Lego-Spiel soll künftig in der Cloud von Microsoft wachsen. Die Mojang-Chef-Riege um Markus "Notch" Persson verlässt das Unternehmen.

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Minecraft

Nun ist es offiziell: Microsoft kauft den schwedischen Spiele-Entwickler Mojang, bekannt für sein virtuelles Bauklötzchen-Spiel Minecraft. Microsoft zahlt für Mojang und die Markenrechte an Minecraft 2,5 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro). Der Redmonder Software-Konzern plant, das Spielkonzept in seiner Cloud und auf seinen Mobilgeräten weiter auszubauen. Das vor allem bei Kindern und jungen Teenagern beliebte Spiel wurde seit 2009 etwa 54 Millionen mal verkauft. 2013 erwirtschaftete der nur 45 Mitarbeiter zählende Entwickler Mojang einen Umsatz von 224 Millionen Euro, der Gewinn betrug 88 Millionen Euro.

Mojang gibt als einen der Hauptgründe für den Verkauf an Microsoft an, dass die Marke dem Schöpfer Markus "Notch" Persson zu groß geworden sei und er sich künftig wieder um kleinere Projekte kümmern wolle. Zusammen mit den Mojang-Gründern Jakob Porser und Carl Manneh wolle er das seit 2009 bestehende Unternehmen verlassen. Derzeit sieht Mojang keinen Grund, warum Minecraft-Versionen für Microsoft-fremde Plattformen wie iOS oder Playstation gestoppt werden sollten. Die Entwickler gehen davon aus, dass diese weiterhin auf dem Markt bleiben. Was mit den übrigen in Entwicklung befindlichen Mojang-Spielen "Scrolls und "0x10c" passieren soll, stehe noch nicht fest.

Microsofts Botschaft an die Minecraft-Community

(hag)