Menü

Microsoft nennt Veröffentlichungsfahrplan für Windows 7

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 480 Beiträge

Ob Windows 7 fertig ist, will Microsoft offiziell noch nicht verraten, dafür aber, ab wann wer drankommt. Einem Blog-Eintrag von Microsoft-Manger Brandon LeBlanc zufolge wird der Vista-Nachfolger in mehreren Etappen veröffentlicht.

Zuerst erhalten die großen OEM-PC-Hersteller die finale Version, und zwar ungefähr zwei Tage nach der Fertigstellung ("release to manufacturing", RTM). Am 6. August steht die RTM-Ausgabe dann für MSDN- und Technet-Abonnenten sowie für Hard- und Software-Hersteller mit connect-Zugang bereit. Einen Tag später, am 7. August, sollen Kunden mit Volumenlizenz und zusätzlicher Software Assurance drankommen. Im Microsoft Partner Network Portal (MPN) steht die RTM-Version am 16. August, wer über ein "Microsoft Action Pack" verfügt, kommt am 23. August dran. Am 1. September schließlich folgt die Veröffentlichung für Kunden mit Volumenlizenz ohne Software Assurance. Für alle genannten Daten gilt: Es wird erst einmal nur die englischsprachige Version bereitstehen, die anderen Sprachen folgen am 1. Oktober.

Bereits bekannt war, dass das neue Windows ab dem 22. Oktober zum freien Verkauf in den Läden stehen wird. Die OEM-Hersteller werden voraussichtlich etwas früher mit dem Verkauf von PCs mit vorinstalliertem Windows 7 beginnen.

Zwar äußert sich LeBlanc in seinem Blog-Eintrag nicht zum Windows Server 2008 R2, doch da Windows 7 und Windows Server 2008 R2 gemeinsam entwickelt und fertiggestellt werden (beide basieren auf demselben Kernel), dürften die genannten Termine auch für den Server gelten. Dass die Termine nun so detailliert genannt werden, lässt zudem den Schluss zu, dass die Entwicklung nun abgeschlossen ist. Eine offizielle Bestätigung der Fertigstellung steht allerdings noch aus.

Zusätzlich zu den Terminen kündigte LeBlanc an, dass es Windows 7 Home Premium auch als Familienpackung geben soll, mit der sich 3 PCs bestücken lassen. Zu den Preisen ist bislang nichts bekannt. Etwas ähnliches hatte es bereits für Windows Vista gegeben, doch war der Preis des Gesamtpakets seinerzeit immer noch so teuer, dass es in Deutschland deutlich billiger war, stattdessen kurzerhand drei System-Builder-Lizenzen zu erwerben. (Axel Vahldiek) / (axv)

Anzeige
Anzeige