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Microsoft schickt Skype for Business Online in Rente

Am 31. Juli 2021 ist Schluss, dann geht Skype for Business Online in Rente. Als junger Ersatz steht Microsoft Teams bereit.

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(Bild: dpa, Jagadeesh Nv/EPA FILE)

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Skype for Business Online wird eingestellt – noch bis zum 31. Juli 2021 haben die Kunden Zeit, Ersatz zu finden. Bis dahin soll es keine Einschränkungen in der Nutzung geben. Nach der Frist will Microsoft das Tool dann aber komplett einstellen. Neue Kunden von Office 365 werden ab dem 1. September automatisch auf Teams umgestellt. Die geplante Abschaltung betrifft jedoch nicht Skype für Endkunden und Skype for Business Server, betont Microsoft.

Vor zwei Jahren hatte das Software-Unternehmen mit Teams eine "Zentrale für Zusammenarbeit" in Microsoft 365 gestartet. Teams kombiniert Chats, Videokonferenzen, Anrufe und bietet eine gemeinsame Plattform für den Austausch. "In den vergangenen zwei Jahren haben wir Teams immer weiter verbessert und nun sind wir an dem Punkt angekommen, dass wir das Upgrade allen Skype-Kunden empfehlen können", wirbt der Marketing-Manager James Skay in einem Blog-Eintrag. Teams sei ein "mächtiges Tool", das Unternehmen ganz neue Möglichkeiten gebe. Die Migration könne allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, räumt Skay ein und ergänzt: "Wir sind da, um zu helfen." Microsoft bietet etwa einen technischen Leitfaden an, außerdem gibt es Trainingsprogramme, die den Umstieg auf Teams erleichtern sollen.

Skype for Business kombiniert Instant Messaging, Anrufe und Videochats in eine App – ist also mit Microsoft Teams vergleichbar. Skype-Kunden sollten am besten "noch heute" aber den Wechsel angehen, empfiehlt Microsoft. Das Unternehmen gibt sich äußerst zuversichtlich und meint: "Sie werden Teams lieben".

Erst kürzlich konnte Microsoft einen wichtigen Meilenstein feiern: Teams hatte erstmals seinen Hauptkonkurrenten Slack überholt. Dessen Chef gab sich allerdings gelassen: Die Nutzerzahlen seien keine Bedrohung. Bereits auf der Ignite-Konferenz im September 2017 hatte Microsoft angekündigt, Skype for Business durch Teams ersetzen zu wollen. Allzu überraschend kommt das Ende also nicht. (dbe)