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Microsoft sieht Linux pro Jahr um 960 Prozent wachsen

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Microsofts erster Entlastungszeuge Richard Schmalensee hat Linux als gefährlichen Windows-Konkurrenten angeführt, um den Monopolvorwurf gegen den Softwaregiganten zu entkräften. Nach seiner Aussage ist die Anzahl der Linux-Nutzer zwischen 1991 und 1998 jährlich um 960% gewachsen, was natürlich sehr viel bedrohlicher klingt als die ebenfalls genannte Zahl von zur Zeit 7,5 Millionen Linux-Anwendern.

Bevor man diesen Trend jetzt extrapoliert und sich ausrechnet, daß Linux in zwei Jahren mit knapp 700 Millionen Installationen Windows überflügelt haben wird, sollte man allerdings kurz darüber nachdenken, wie Schmalensee diese enorme Wachstumsrate wohl errechnet hat: Eine jährliche Zunahme von 960% über sieben Jahre bedeutet, daß sich die Zahl der Linuxer in diesem Zeitraum um den Faktor 7,5 Millionen erhöht hat - von einem Linux-Anwender 1991 (nämlich Linus Torvalds) auf die zitierten 7,5 Millionen im Jahre 1998. Vermutlich wird Linux diese Steigerungsrate in den nächsten Jahren nicht halten können ... (odi)

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