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Microsoft und Laterpay kooperieren für Probe-Abo-Dienst

Über den Abrechnungsdienst LaterPay können Microsoft-Partner ihren Kunden MS-Webdienste zur Probe anbieten. Abonnenten erhalten ein Probe-Kontingent des Diensts, das sie nur bezahlen müssen, wenn sie den Dienst nach dem Test weiter nutzen wollen.

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Bezahldienst:App jetzt, zahl' später

Microsoft hat eine Übereinkunft mit dem Zahlungs-Dienstleister LaterPay getroffen, sodass Software-Partner ihren Kunden ausgewählte SaaS-Angebote des Softwarehauses unkompliziert zur Probe anbieten können. Das Modell LaterPay Pro sieht vor, dass ein potenzieller Abonnent auf der Webseite eines teilnehmenden Microsoft-Partners ohne sofortige Bezahlung einen Warenkorb über 250 Euro erwirbt und sich daraufhin über eine Webseite dieses Partners ohne weitere Registrierung zum Microsoft-Dienst anmelden kann. Bezahlen muss er das Kontingent erst dann, wenn die Kosten den genanten Schwellwert erreichen.

Beim Microsoft-Partner aConTech Webdienste kann man den Webdienst Azure Backup in Portionen zum Gegenwert vor je 75 Euro testen, Bezahlen muss man erst, wenn die Kosten den Schwellwert von 250 Euro erreichen.

(Bild: aConTech)

Probe-Abonnenten eralten regelmäßig Auskunft über den Kostenstand, indem sie für Dienstnutzungen festgelegte Teilbeträge des Warenkorb-Umfangs aufwenden müssen. Erst wenn der Schwellwert erreicht ist, erhalten sie dann auch die Rechnung. Es erfolgt keine automatische Verlängerung. Somit sollen Abo-Fallen ausgeschlossen sein. Will der Kunde den getesteten Dienst dauerhaft nutzen, wird der Probezugang unter Erhalt der bisher erzeugten Daten in ein neues Abo direkt beim Microsoft-Partner umgewandelt. Das dürfte dann auch die Gelegenheit sein, in Anbetracht bestehender Lizenzverträge und absehbarer Nutzungsmodi über Preise für den betreffenden Dienst zu verhandeln.

Als erster Partner hat der Provider aConTech das Modell LaterPay Pro im Angebot, und zwar bislang nur für den Dienst Microsoft Azure Backup. Weitere Dienste und individuelle Anbieter sollen laut Microsoft dazukommen; das Softwarehaus plant, das Modell für alle Pay-per-Use-Anwendungen zu offerieren, ab Sommer außerdem über größere Software-Marktplätze und mit flexiblen Warenkorb-Umfängen. (hps)

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