Menü

Microsoft unterstützt Bundesinnenministerium bei IT-Sicherheit

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 329 Beiträge

Bundesinnenminister Otto Schily und Microsoft-CEO Steve Ballmer haben heute in Berlin eine Vereinbarung zum Schutz der Informationstechnologie von Betreibern kritischer Infrastrukturen, wie beispielsweise von Energieversorgern und Telekommunikationsnetzbetreibern, unterzeichnet. Der Softwarekonzern habe sich in der Vereinbarung verpflichtet, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei dieser Aufgabe zu unterstützen, erklärte Schily. "Konkret umfasst dies die Überlassung von Informationen zu Sicherheitsfragen rund um die Microsoft-Produkte, die Benennung von permanent erreichbaren Ansprechpartnern sowie die Etablierung fester Prozesse zur Zusammenarbeit im Falle möglicher IT-Sicherheitsprobleme."

Weitere Einzelheiten, etwa zur Art der Informationen, die der US-amerikanische Software-Hersteller gegenüber dem BMI und dem BSI im Rahmen der Vereinbarung offen legen werde, wollte Schily auch auf Rückfrage nicht nennen. "Da müssen wir einen gewissen Diskretionsvorbehalt machen", erklärte der Minister. "Wir wollen niemanden einladen, von Informationen Gebrauch zu machen, solange wir kein Mittel haben, die Schwachstellen zu schließen."

Bei ihrem Treffen hatte Schily und Ballmer auch die Interoperabilität von Microsoft-Produkten mit den Produkten anderer Hersteller und freier Software erörtert. Vor allem für die eGovernment-Projekte der Bundesbehörden -- aber auch die Projekte in Ländern und Kommunen -- ist die Möglichkeit des herstellerübergreifenden Austausches von Informationen zwischen den verschiedenen Systemplattformen von großer Bedeutung. Microsoft sei den Interoperabilitätsanforderungen des Bundesinnenministeriums sehr weit entgegengekommen, hob Schily anerkennend hervor. Als Beispiel nannte er die Entwicklung einer .NET-Version des Verwaltungsstandards OSCI. (Richard Sietmann) / (Richard Sietmann) / (wst)

Anzeige
Anzeige