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Microsoft will beim Stromsparen helfen

Der Softwarekonzern Microsoft bietet in den USA jetzt einen kostenlosen Online-Service an, der Nutzern bei der effizienten Energienutzung helfen soll. Anwender melden sich dafür bei dem Hohm genannten Angebot mit ihrer Windows Live ID und ihrer Postleitzahl an und können dann ihren Energieverbrauch mit regionalen und nationalen Durchschnittswerten vergleichen. Wenn sie diverse weitere Angaben machen, beispielsweise zu ihrer Wohnfläche oder der Marke ihres Boilers, erhalten sie Empfehlungen zur Energieeinsparung. Hierfür werden Algorithmen und Daten verwendet, die vom Lawrence Berkeley National Laboratory und vom US-Energieministerium bereitgestellt werden. In der Betaphase sollen die Analyseergebnisse durch Rückmeldungen von Nutzern, Gemeinden und Energieversorgern verfeinert werden.

Jene Hohm-Nutzer, die Kunden eines der mit Microsoft kooperierenden Energie-Unternehmen sind, sollen bald online auf ihre von digitalen Zählern erfassten Verbrauchsdaten zugreifen und diese analysieren lassen können – ein Service, den Google mit seinem im Februar gestarteten "PowerMeter" bereits anbietet. So wie der Suchmaschinendienstleister kooperiert Microsoft mit dem Verbrauchszählerhersteller Itron. Die Redmonder stellen ein Software Development Kit für Unternehmen bereit, die an einer Partnerschaft interessiert sind. Für Microsoft Hohm verwendet das Softwareunternehmen die Cloud-Plattform Azure und die Technik, die hinter der neuen Suchmaschine Bing steht. (Andreas Wilkens) / (anw)

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