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Microsofts Juni-Patches können Office-2013-Installation zerstören

Die Office-2013-Patches vom 11. Juni bereiten mitunter größere Probleme und können dazu führen, dass sich die Office-Programme nicht mehr starten lassen.

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Der Vorschlag, eine Office-Reparatur durchzuführen, kann Word, Excel & Co. nicht wiederbeleben.

Mit den zum Patchday am 11. Juni 2014 freigegebenen Updates für Windows, Internet Explorer und Office 2013 handelt sich Microsoft zunehmend Ärger ein. In den Support-Foren häufen sich derzeit die Klagen, dass sich Word, Excel, PowerPoint, Outlook und andere Office-Programme nach erfolgtem Update gar nicht mehr starten lassen. Stattdessen erscheint nur eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, es erneut zu versuchen oder Office über die Systemsteuerung zu reparieren. Betroffen sind Office 365 mit Click-to-Run-Installation, aber anscheinend auch alle anderen Office-2013-Varianten und deutschsprachige Versionen.

Die in der Fehlermeldung vorgeschlagene Office-Reparatur führt allerdings zu keiner Lösung. Auch Microsofts Fixit-Tool oder das Deinstallieren der Updates können den Fehler offensichtlich nicht beheben. Derzeit scheint der einzige Weg zu einem funktionierenden Office darin zu bestehen, die Installation über eine Systemwiederherstellung auf einen Stand vor dem 11. Juni zurückzusetzen und die automatischen Updates über die Systemeinstellungen so lange zu deaktivieren, bis Microsoft den Fehler beseitigt hat. Die Probleme sind Microsofts Support-Team mittlerweile bekannt, eine Lösung lässt aber noch auf sich warten.

Mit fehlerhaften Updates mussten sich MS-Office-Nutzer schon öfter herumschlagen. Im September 2013 beispielsweise führten sie zu einer Installationsschleife, die zwar lästig war, aber die bestehende Office-Installation wenigstens nicht zerstörte.

Siehe dazu auch:

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