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Microsofts .NET Framework: Updates als kumulative Rollup-Pakete

Microsoft geht bei .NET-Updates den gleichen Weg wie bei Windows. Weniger Patchlevel-Fragmentierung des .NET Framework in älteren Windows- und Windows-Server-Versionen – das ist das Ziel der ab Oktober erfolgenden .NET Framework Monthly Rollups.

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Von Oktober an will Microsoft monatliche Updates für das .NET- Framework bereitstellen. Mit den sogenannten Monthly Rollups geht der Konzern für sein Entwicklungs-Framework den gleichen Weg wie bei den Windows Monthly Rollups für sein Betriebssystem, die ebenfalls ab Oktober erfolgen sollen. Beide werden an Microsofts monatlichem Patch Day durchgeführt.

Im Zuge der Rollups werden nur Sicherheits- und Zuverlässigkeits-Updates bereitgestellt, nicht aber eine neue Version des .NET Framework. Der .NET Framework Monthly Rollup ist offenbar eine einzelne Installationsdatei, die sich der Aktualisierung sämtlicher unterstützter Framework-Versionen annimmt. Jedes monatliche Rollup ersetzt das vorgehende Update, verspricht Stacey Haffner, Programm-Managerin für .NET. Sollte man mehrere Updates verpasst haben, reiche es aus, einfach das letzte Update einzuspielen. Das jeweilige Paket bringt alle installierten Versionen des .NET-Frameworks offenbar auf den aktuellen Patchlevel.

Die Rollups sollen eine Größe von etwa 60 MByte haben und werden für Windows Vista SP2, Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 bereitgestellt. Zugang zu ihnen erhält man über die Windows-Update- und Windows-Server-Update-Services oder Microsofts Update Catalog. Diese Monthly Rollups gelten nicht für Windows 10. Beim aktuellen Betriebssystem erfolgen die Security- und Zuverlässigkeits-Updates für .NET über die Monthly Windows Updates. (jk)