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Minibeamer im Handy

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TIs Picoprojektor mit DLP-Chip, eingebaut in ein Handy-Gehäuse

Texas Instruments stellt auf der CTIA Wireless 2007 den Prototyp eines Miniprojektors für Handys vor. Der Entwickler der DLP-Technik zeigt seinen so genannten Pico-Projektor, der aus der Spitze eines Mobiltelefon-Mockups heraus Bilder projiziert und so die Darstellung der relativ kleinen Telefondisplays auf etwa Monitorgröße aufzieht. Günstig für TI: Die zur Beleuchtung der drei DLP-Spiegelchips notwendigen Dioden werden in Sachen Lichtausbeute derzeit fast wöchentlich verbessert. Mit dem etwa 4 Zentimeter langen DLP-Modul könnten nach Angaben von TI auch Stand-alone-Beamer realisiert werden.

Das kleine DLP-Modul könnte auch für Mikrobeamer genutzt werden

Die Fraunhofer Institute aus Jena und Dresden präsentierten bereits im vergangen Jahr den Prototyp eines Miniprojektors, der mit nur einem Spiegel an Stelle der Spiegelfelder auf den DMD-Chips von TI arbeitet. Herzstück ist hier ein beweglicher Spiegel mit einem Durchmesser von 1,5 Millimetern, der Laserstrahlen durch flinkes Ändern seines Kippwinkels ablenkt und das Bild so ähnlich wie ein Röhrenfernseher Punkt für Punkt aufbaut.

Die handlichsten, im Handel erhältlichen Projektoren sind derzeit die LED-Beamer von Mitsubishi, Samsung oder Toshiba, die mit DLP-Chip und LEDs als Lichtquelle aktuell eine Lichtleistung von etwa 30 Lumen erzielen. (uk)