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Mit Software auf Fahndung nach Diebesgut

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Industrieunternehmen wie der westfälische Familienbetrieb Hella beklagen öfters Schwund in ihren Beständen. Bei Hella sind es zum Beispiel Scheinwerfer, die abhandenkommen. Um dem Schwund auf die Spurt zu kommen, nutzen solche Unternehmen häufig Ermittlungsprogramme, die ursprünglich für die Polizei gedacht waren – oder für ganz profane Zwecke.

Nach einer betriebsinternen Überprüfung begann die Sicherheitsabteilung bei Hella extern mit der Suche nach den verschwundenen Waren, zum Beispiel auf der Auktionsplattform eBay. Dabei nahm sie mit Baywotch eine Software zu Hilfe, die eigentlich zum Beispiel für potenzielle Verkäufer gedacht ist, damit sie nachschauen kann, ob bei eBay ähnliche Waren wie ihre angeboten wird. Mit dieser Software und anderen Programmen kamen die Hella-Mitarbeiter einer professionell organisierten Diebesbande auf die Schliche.

Das Unternehmen erstattete Anzeige und konnte die Polizei mit Hilfe der benutzten Ermittlungssoftware überzeugen, dass es sich in dem Fall um organisierte Kriminalität und Bildung einer kriminellen Vereinigung handelte. Es liefen mehrere Verfahren, zwölf Personen wurden verurteilt.

Siehe dazu das ausführliche Fallbeispiel in c't-Hintergrund:

(anw)