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Mittelstand setzt zunehmend auf E-Business

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Der deutsche Mittelstand setzt nach anfänglicher Zurückhaltung zunehmend auf den elektronischen Geschäftsverkehr. Nach einem heute in Berlin vorgestellten "E-Business Konjunkturbarometer" wollen 16 Prozent der Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten im kommenden Jahr die Investitionen in ihre IT-Hardware gegenüber 2003 erhöhen. Hingegen wollen 6 Prozent der Großunternehmen ihre Investitionen in diesem Bereich senken.

Initiiert wurde die Untersuchung vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), dem Frauenhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie der Wegweiser GmbH. Diese haben von Februar bis März dieses Jahres 13.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen befragt, von denen 934 geantwortet haben.

"Das Ergebnis hat schon überrascht", hieß es bei der Vorlage der der Untersuchung. Offenbar reagiere der Mittelstand auf die Defizite. Ähnlich sieht es bei den elektronischen Beratungsdienstleistungen aus. Hier wollen 9 Prozent der kleineren Unternehmen im Jahr 2004 mehr Geld aufwenden, bei 11 Prozent der größeren Firmen wird weniger investiert. Durchschnittlich 70 Prozent aller Unternehmen nutzen den elektronischem Geschäftsverkehr. Innerhalb der Firmen wird E-Business vor allem im Marketing und Vertrieb, im Kundenservice sowie in der Beschaffung und Logistik eingesetzt. Für mehr als 75 Prozent aller Unternehmen müssen sich Investitionen aber spätestens nach zwei Jahren rechnen. (anw)

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