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Mobil-Workstation HP ZBook x2: 4K-Touchscreen, 10 Bit, Stift und Thunderbolt 3

HP bringt im Dezember einen Surface-Pro-Konkurrenten auf den Markt, der wesentlich leistungsfähiger sein soll und auf die Anforderungen von Designern und Grafikern zugeschnitten ist.

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Mobil-Workstation HP ZBook x2: 4K-Touchscreen, 10 Bit, Stift und 10 Stunden Laufzeit

HP ZBook x2: Tastatur-Dock und 4K-Tablet

(Bild: HP)

HP hat die mobile Workstation ZBook x2 vorgestellt, die vor allem die Anforderungen von Grafikern, Designern und professionellen Fotografen erfüllen soll. Das Gerät ist ein Tablet mit abnehmbarem Tastatur-Dock (Detachable-PC) und tritt in Konkurrenz zu Geräten wie Microsofts Surface Pro. Das Zbook x2 soll ab dem 15. Dezember in Deutschland erhältlich sein – die Basisvariante kostet 1950 Euro.

Das 14 Zoll große LED-Display löst mit 3840 × 2160 Bildpunkten auf (4K/UHD, 16:9-Format) und stellt bis zu 1,07 Milliarden Farben dar (10 Bit, FRC). Es ist von Haus aus auf den Adobe-RGB-Farbraum kalibriert, den es zu 100 Prozent abdecken soll. Das entspiegelte Display soll auch in besonders hellen Umgebungen gut lesbar sein. Über den mitgelieferten Stift (Wacom EMR) können Designer dank 4096 Druckstufen auf dem Touchscreen besonders präzise zeichnen. Der Stift muss nicht geladen werden.

HP bietet das ZBook x2 im Dezember zunächst mit einem Prozessor aus der Kaby-Lake-Refresh-Generation an (Core i7-7500U oder Core i7-7600U). Die Prozessoren unterstützen die vPro-Funktion und damit zusammen mit dem Netzwerk-Modul Fernwartung per Intel Active Management Technology. Anfang kommenden Jahres soll es das Gerät auch mit den Prozessoren Core i5-8250U, Core i7-8550U und Core i7-8650U geben.

HP ZBook x2 (22 Bilder)

Neben der integrierten Prozessorgrafik (Intel HD 620) steckt außerdem eine dedizierte Workstation-GPU von Nvidia im Gerät – die Quadro M620. Damit lässt sich Nvidias Workstation-Grafiktreiber nutzen, der etwa die 10-Bit-Farbdarstellung in unterstützten Anwendungen wie Adobe Photoshop und Spezialfunktionen wie geglättete Linien (AA-Lines) freischaltet. Die 3D-Leistung der GPU reicht für anspruchsvolle Render-Projekte nicht aus.

HP stattet das ZBook x2 mit SSD-Speicher aus: Wählen kann man aus Kapazitäten zwischen 128 GByte und 2 TByte, jeweils als M.2-SATA-SSD oder M.2-PCIe-SSD (NVMe TLC/MLC). Dazu unterstützt das Gerät bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher, allerdings ohne ECC-Fehlerkorrektur.

Für Videokonferenzen ist eine 720p30-Webcam mit Skype-for-Business-Zertifizierung integriert. Eine weitere Kamera auf der Rückseite unterstützt 1080p30-Videos und nimmt 4K-Bilder auf. An der Geräteseite befinden sich unter anderem zwei Thunderbolt-3-Ports, eine herkömmliche USB-3.0-Buchse und ein SD-Kartenslot. Über HDMI 1.4 lassen sich 4K-Displays nur mit 30 Hz ansteuern.

Der Akku soll laut HP bis zu zehn Stunden durchhalten – unter welchen Bedingungen genau, hat der Hersteller nicht mitgeteilt. (mfi)

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