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MWC

Mobile World Congress 2012 schließt mit Besucherrekord

Am Donnerstag ging in Barcelona der Mobile World Congress 2012 mit einem neuen Besucherrekord zu Ende. Zum letzten Mal traf sich die weltweite Mobilfunkbranche in diesem Jahr auf dem betagten Messeglände zu Füßen des Montjuic. Das neue Messegelände, auf dem der MWC ab 2013 zu Gast sein wird, bietet mehr Fläche, die bitter benötigt wird: Mit 67.000 Besuchern aus 205 Ländern war es in diesem Jahr ganz schön eng auf der alten Fira.

Unter den Messegästen waren 3500 CEOs und weitere 30.000 Besucher mit Führungspositionen sowie 3300 Journalisten. Entsprechend euphorisch war John Hoffmann, CEO des Veranstalters GSMA: "Der Mobile World Congress 2012 war in jeder Beziehung ein phänomenaler Erfolg. Der Erfolgszahlen dieses Jahres machen deutlich, wie wichtig mobile Kommunikation im Leben der Menschen auf der ganzen Welt ist."

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Mehr als 1500 Aussteller waren auf der Messe vertreten, die gesamte von Ausstellung und Meeting-Räumen belegte Fläche lag bei rund 70.500 Quadratmetern. Doch nicht nur die Veranstalter dürften sich freuen: Laut einer von der GSMA veröffentlichten Studie konnte die lokale Wirtschaft durch die Veranstaltung Einnahmen in Höhe von rund 300 Millionen Euro verbuchen, ebenfalls ein Zuwachs von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Besuchern kam jedoch zwischendurch etwas Verdruss auf. Der im Vorfeld angekündigte Streik der Angestellten von Bus und Bahn fand zwar nicht im befürchteten Umfang statt, doch die Studentenproteste in Spanien hatten Auswirkungen auf den Haupteingang über die Plaça Espanya: Nach verschiedenen Berichten sollen am Montag sogar Böller auf Besucher geflogen sein. Der Platz musste zudem wegen Demonstrationen gesperrt werden, zur Sicherheit riegelten die Veranstalter auch einen kleinen Teil des Messegeländes ab.

Verabschiedung ins nächste Jahr

(Bild: heise mobil)

Im kommenden Jahr findet der Mobile World Congress wieder in Barcelona statt, allerdings auf einem anderen Messegelände. Das betagte Gelände am Weltausstellungsgebiet von 1929 wird den Besuchermassen schon lange nicht mehr gerecht, an allen Ecken und Enden stehen vorübergehend aufgebaute Pavillons und Zelte. Den Charme des alten Geländes werden aber sicher viele Aussteller und Besucher vermissen.

Siehe dazu:

(ll)
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