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Mobiles Internet boomt in Entwicklungsländern

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Da der Mobilbrowser Opera Mini seine Webseiten über einen Proxy beim Hersteller leitet, hat dieser einen intimen Einblick in die mobilen Surfgewohnheiten etlicher Millionen Anwender weltweit, was er in interessante Einblicke in die mobile Internetnutzung generell verdichtet. In der aktuellen Ausgabe seiner Auswertung "State of the Mobile Web" hat Opera untersucht, welche Länder im Laufe des vergangenen Jahres die höchsten Zuwachsraten bei der mobilen Internet-Nutzung und welche im Januar 2009 die meisten Seitenabrufe pro Nutzer hatten. Bei beiden Kategorien hatte Armenien die Nase vorn. Im letzten Jahr nahm dort der Abruf von Webseiten per Handy um 2800 Prozent zu, 669 Seiten rief der armenische Nutzer im Januar 2009 im Schnitt ab.

Auch auf den Plätzen folgen vornehmlich Länder, die man nicht gerade als führende Wirtschaftsnationen ansehen würde, bei den Zuwachsraten etwa Nigeria und Ägypten, bei der Nutzung die Ukraine und Indonesien. Zum Vergleich: In Deutschland nahm die Nutzung im vergangenen Jahr um 52 Prozent zu, im Schnitt rief jeder deutsche Opera-Anwender im Januar 113 Seiten ab. "Rückblickend auf ein ganzes Jahr des Wachstums im mobilen Web ist es einfach zu sehen, warum mobile Endgeräte das primäre Instrument für die Internetnutzung auf dem größten Teil der Welt werden," sagt Opera-Chef Jon von Tetzchner, zu den Zahlen. "Entwicklungsländer dürften die Vorreiterrolle einnehmen, infolge des bloßen Übergewichts der Mobiltelefone gegenüber PCs."

Siehe dazu auch:

(jo)

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